Michel Dressler erst im Finale gestoppt

Mit fünf Akteuren begingen die Ringer des KSV Wersau nach Abschluss der Meisterschaften die Turnier-Saison 2014. Zum ersten von vier Bezirksturnieren des Bezirkes Darmstadt/Odenwald hatte der KSV Weiher geladen. Mit 73 Ringern aus 10 Vereinen war dabei eine ordentliche Teilnehmerzahl am Start.

Aus Wersauer Sicht ist hier vor allem der Auftritt von Michel Dressler (24 kg) zu nennen, der sich mit zwei Schultersiegen (bei 23:11 technischen Punkten) ins Finale vorkämpfte, wo er dann allerdings seinem Seeheimer Gegner trotz großem Kampf entscheidend unterlag. Eine weitere Bronze-Medaille fügte indessen Nico Greubel (56 kg) seiner Sammlung bei, als er im kleinen Finale gegen Vereinskollege Jan Büchler gewann, der sich sodann mit Rang vier begnügen musste. Die gleiche Platzierung erreichten dessen Bruder Lars Büchler (23 kg) sowie Wiedereinsteiger Philip Kühnl (27 kg).


Reimund erneut Vize-Hessenmeister
Seibold schrammt an Medaille vorbei

Die letzten Landesmeisterschaften des Jahres 2014 wurden im freien Stil vom SC Kleinosteim ausgetragen. Während am Samstag die Männer auf die Matte gingen, trafen sich am Sonntag erneut die A-, D- und E-Jugend im Kampf um die Medaillen. Der KSV Wersau konnte in diesem starken Teilnehmerfeld zwei Medaillen erringen.

Die starke Leistung von Daniel Seibold am ersten Kampftag wurde nicht mit einer Medaille belohnt. In der mit 13 Teilnehmern hochklassig besetzten 70 kg-Klasse überraschte der Wersauer gleich zu Beginn mit einem feinen 11:1-Punktsieg über den favorisierten Mamoyan (Griesheim). Diesem Kampf folgten drei weitere Siege, ehe er sich im Poolfinale dem erfahrenen Bundesliga-Ringer Seidel (Hösbach) deutlich nach Punkten geschlagen geben musste. Im Bronze-Match fehlte dann die Frische, so dass dem Gailbacher Linz ein 7:4 Punktsieg überlassen werden musste.

Am Sonntag stellte Sascha Reimund (76 kg/ A-Jugend) seine Freistil-Qualitäten unter Beweis und erreichte mit vier überlegenen Punktsiegen souverän das Finale. Dort wartete der amtierende Deutsche B-Jugendmeister Deml (Hösbach), dem sich der KSVler knapp mit 2:6 Punkten beugen musste. Sein Bruder Chris Reimund (54 kg/ A-Jugend) enttäuschte diesmal nicht und konnte sich mit zwei Siegen und zwei Niederlagen in einem starken Teilnehmerfeld über einen guten fünften Platz freuen. Lars Büchler (24 kg/ E-Jugend) konnte wiederum mit einem sechsten Platz exakt den Erfolg der Vorwoche wiederholen.


Auch Sascha Reimund Vize-Hessenmeister
Bastian Greubel holt Bronze

Regen Zuspruch mit insgesamt 192 Teilnehmern fanden die in Dieburg ausgetragenen klassischen Hessenmeisterschaften der A-, D- und E-Jugend. Der KSV Wersau konnte in diesem starken Teilnehmerfeld zwei Medaillen erringen.

Allen voran ist hier Sascha Reimund zu nennen, welcher erst im Finale der 76 kg-Klasse (A-Jugend) von dem Fuldaer Deniz Karsioglu gestoppt wurde. Gehandicapt durch eine Fußverletzung vor zwei Wochen musste er sich diesem statt eines möglichen Sieges mit 2:7 Punkten geschlagen geben. Gleichwohl erhielt Reimund eine Einladung zum Vorbereitungs-lehrgang für die Deutschen Meisterschaften, die vom 28. – 30. März vom nordbadischen ASV Ladenburg ausgetragen werden. Einen guten dritten Platz erreichte Bastian Greubel (D-Jugend/25 kg), der lediglich Filiz (Rimbach) und Brjuchovic (Groß-Zimmern) den Vortritt lassen musste. Erste Mattensiege auf Landesebene konnten auch die beiden E-Jugendlichen Michel Dressler (24 kg) und Lars Büchler (23 kg) verbuchen, die mit einem fünften bzw. sechsten Platz keineswegs enttäuschten.


Jung holt erneut die Silber-Medaille

Am vergangenen Wochenende waren nun die Freistil-Cracks der gleichen Altersstufen wie in der Vorwoche in Schaafheim zugegen. Während das 55-köpfige Teilnehmerfeld der Junioren, bei welchem ein Großteil der DRB-Kaderathleten auf die Matten ging, einer kleinen Deutschen Meisterschaft glich, stellten sich in der C-Jugend wieder exakt 52 Jugendliche zum Wettkampf, darunter erneut Marc Jung und Nico Greubel KSV.

Fast von einem „Deja-Vu“ der Klassik-Wettkämpfe konnte man von Jungs Wettkampffolgen im freien Stil in der 38-kg Klasse sprechen. In seinem Pool war er erneut nicht zu besiegen, traf aber im Finale erneut auf Jan Fischer (Mömbris), dem er sich abermals unter Wert, jedoch deutlich geschlagen geben musste. Greubel hingegen stellte sich diesmal in der 46 kg-Klasse der Konkurrenz und zeigte sich deutlich verbessert. Er startete mit einem Auftakt-Schultersieg in den Wettkampf. Nach einer Punktniederlage überließ er dem favorisierten Timo Warth (Frankfurt) lediglich einen hart erkämpften 8: 18 Punktsieg. Im Platzierungskampf behielt er in einer turbulenten Begegnung mit 18:16 Punkten knapp die Oberhand. Somit erreichte er einen guten fünften Platz unter zehn Teilnehmern.


Reimund und Jung wird Vize-Hessenmeister
Greubel schrammt knapp an Medaille vorbei

Den Auftakt der Landesmeisterschaften machten am Wochenende die Junioren sowie die C-Jugend im Griechisch-Römischen Stil in Waldschaff. Bei den Junioren gaben sich 40 Ringer das Stelldichein auf der Matte, in der C-Jugend Altersklasse gingen 52 Jugendliche, darunter die beiden KSVler Marc Jung und Nico Greubel, auf Medaillen-Jagd.

In der 38-kg Klasse fand sich Jung in einem 10-köpfigen Teilnehmerfeld wieder. In seinen vier Poolkämpfen wurde er seiner Favoriten-Rolle gerecht und rang sich ungefährdet ins Finale. Dort wartete mit Jan Fischer (Mömbris) ein starker Gegner, gegen den er zu Beginn des Kampfes noch mithalten konnte ehe er entscheidend unterlag und den Wersauer auf den Silberrang verwies. Greubel rang in der 50 kg Gewichtsklasse nach Nordischem Turnier-Modus (jeder gegen jeden) und hatte somit auch vier Kämpfe zu bestreiten. Nachdem er die erste Begegnung aus fast aussichtloser Lage noch entscheidend zu seinen Gunsten lenken konnte, fehlten ihm in den drei weiteren Kämpfen das entscheidende Quäntchen Glück, in denen 50/50 Situationen von seinen Gegner genutzt wurden. Somit blieb Greubel in der Endabrechnung lediglich der „undankbare“ vierte Platz.

Seibold und Reimund nicht zu schlagen
Bessere Medaillen-Ausbeute als bei den Klassikern

Als erneut schwach war die Teilnehmerzahl am Samstag bei den Männern anzusehen, ansprechend hingegen war sie am Sonntag bei den Jugendlichen. An beiden Tagen waren insgesamt 9 Akteure vom KSV Wersau im Einsatz.

Gegenüber der Vorwoche gab Daniel Seibold am Samstag im Weltergewicht (74 kg) diesmal im freien Stil eindeutig den Ton an und war in seinen fünf Begegnungen nicht zu bezwingen. Ergebnis verdienter Bezirksmeister. Niklas Salemons (66 kg) steuerte einen sechsten Rang bei.

Am Sonntag war Sascha Reimund bis 76 kg in der A/B-Jugend erneut nicht zu schlagen, obwohl er sich im Finale beim 9:6 Punktsieg gegen Sandro Görisch (Seeheim) sehr strecken musste und wurde verdient Bezirksmeister. Marc Jung (C-Jugend/38 kg) musste sich diesmal Jannik Buchheimer (Schaafheim) beugen und kam zu Silber. Mit einem couragierten Auftritt erbeutete sich Niklas Salemons (A/B-Jugend/62 kg) ebenso Bronze wie Nico Greubel (C-Jugend/50 kg). Bastian Greubel (D-Jugend/25 kg) sicherte sich mit einem abschließenden Schultersieg den fünften Rang. Ebenso vermochten die beiden Mattenflöhe Michel Dressler und Lars Büchler zu gefallen, die im vereinsinternen Duell (E-Jugend/25 kg) die Plätze fünf (Dressler) und sechs (Büchler) belegten.

Reimund und Jung holen Gold
Seibold Dritter bei den Aktiven

Das Sportjahr 2014 hat am 18./19.01. mit den Bezirksmeisterschaften in Rimbach begonnen. Während sich am Samstag bei den Männern mit lediglich 48 Teilnehmern nur eine mäßige Teilnehmerzahl den Wettkämpfen stellte, konnte am Sonntag mit 148 Ringern bei der A-E Jugend ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr gemeldet werden.

In der mit 10 Teilnehmern am stärksten besetzten Gewichtsklasse bis 74 kg errang Daniel Seibold im ungeliebten Griechisch-Römischen Stil einen guten dritten Platz. Einen möglichen Medaillen-Rang verpasste hingegen Chris Reimund (55 kg) als Vierter, der sich in der ersten Begegnung eine Verletzung zuzog und die nächsten Kämpfe aufgeben musste.

Am Sonntag war Sascha Reimund in 76 kg-Limit der A/B-Jugend unschlagbar. Er gewann alle vier Begegnungen verlustpunktfrei und wurde somit überlegen Bezirksmeister. Ebenfalls Gold errang Marc Jung (C-Jugend/ 38 kg), der sich in seinen vier Kämpfen als abgeklärtester Ringer seiner Klasse erwies. Eine weitere Bronze-Medaille sicherte sich Nico Greubel (C-Jugend/50 kg).

An diesem Wochenende werden die gleichen Meisterschaften im freien Stil in der Kulturhalle in Seeheim ausgetragen. Kampfbeginn am Samstag ist um 12 Uhr, am Sonntag um 9.30 Uhr.

Ein Sieg zum Abschluss

Im letzten Kampf der diesjährigen Landesliga- Runde empfing der KSV Wersau den ehemaligen Oberligisten KSC Krombach. Ging der Vorkampf noch empfindlich hoch mit 28:6 verloren, zeigte schon die ersatzgeschwächte Aufstellung der Gäste, dass man sich diesmal nicht so leicht abfertigen lassen müsste.

Die leichteste Klasse von beiden unbesetzt, ließ Lorenz Hillerich schon im Auftaktkampf (130 kg GR) erahnen, dass das Glück diesmal den Wersauern in die Karten spielt. Seinen Gegner hatte er jedenfalls gut im Griff und konnte ihn sogar noch in der ersten Runde schultern.

Aufgerückt ins 55 kg- Limit, lieferte Chris Reimund wieder einmal keinen Kampf für schwache Nerven. Eine turbulente Aktion nach der anderen sorgte für ständige Führungswechsel bis er seinen Kontrahenten schließlich ordentlich zu fassen bekam und schultern konnte.

Wenig Mühe hatte Felix Hillerich (96 kg F) mit dem unerfahrenen Benjamin Kolditz- nach knapp einer Minute konnte er den Gästeringer auf die Schultern drücken. Da die Gäste in der 60 kg- Klasse nur einen übergewichtigen Kämpfer aufbringen konnten, ging der KSV somit schon zur Halbzeit mit 16:0 in Führung.

Den Sieg perfekt machte dann Georg Eidenmüller (84 kg GR), der Daniel Müller zwar mit 1:3 Punkten unterlag, jedoch den entscheidenden Mannschaftszähler mitnahm. Gegen den Mattenfuchs Uwe Höfler hatte Florian Teutscher (66 kg F) keine Chance und unterlag schon nach eineinhalb Minuten entscheidend.

Der wohl beste Ringer der Gäste machte Marco Eller (74 kg F) das Leben schwer- mit keinem seiner Angriffe konnte der Wersauer gegen Manuel Wissel durchkommen und musste seinen Kampf mit 0:4 Punkten verloren geben.

Prächtig aufgelegt war dagegen Sascha Reimund (74 kg GR). Im abschließenden Kampf gegen den oberligaerfahrenen Jens Adami steigerte er sich von Minute zu Minute und brannte gegen den Krombacher ein wahres Feuerwerk an sehenswerten Griffen ab- technisch überlegener Punktsieg nach fünfeinhalb Minuten. Zwar stellt dieser 21:8- Sieg einen versöhnlichen Schlusspunkt einer anstrengenden Runde dar, jedoch muss man sich im Klaren sein, dass ein Abstieg nur durch die unvollständig besetzte Landesliga verhindert wurde, beträgt doch der Abstand auf den Tabellenvorletzten immerhin noch fünf Punkte.

Somit bleibt zu hoffen, dass der gezeigte Siegeswillen in der Saison 2014 erhalten bleibt und dort zu mehr zählbaren Erfolgen führt.

Ein großer Dank geht an alle Ringer, vor allem die Reaktivierten und Rückkehrer, die den Ernst der Lage erkannt haben und sich in den Dienst der Mannschaft gestellt haben, sowie alle Unterstützer, Freunde, Fans und helfenden Hände im Hintergrund. Frohes Fest und einen Guten Rutsch !

Sieg gegen RWG-Jugend in Erlensee

Einen versöhnlichen Saison-Abschluss erkämpfte sich die KSV Jugend mit dem ersten Sieg im letzten Liga-Kampf bei der RWG Hanau-Erlensee, welche mit 5:2 Punkten besiegt wurde.

Zu den erfolgreichen Punktebringern zählten Lars Büchler (23 kg), Bastian Greubel (26 kg), Luka Niemczyk (34 kg), Marc Jung (39 kg) sowie Jan Büchler (65 kg). Den besten Kampf aus Wersauer Sicht bot Jung, der Patrick Svec nach zweieinhalb Minuten schulterte. Tom Niemczyk (50 kg) hingegen musste sich dem besten Heimringer Torben Berndt entscheidend geschlagen geben. In einem abschließenden Freundschaftskampf stellte sich Bastian Greubel im aufgerückten Limit bis 29 kg seinem Gegner Francisco DaCosta, welcher seine physischen Vorteile zum Schultersieg nutzen konnte.


Herber Rückschlag gegen Tabellennachbarn

Wie schon im Vorfeld vermutet, ließ die RWG Hanau/ Erlensee ihre Chance auf eine Flucht vom vorletzten Tabellenplatz der Landesliga nicht ungenutzt und trat gegen den KSV Wersau in nahezu Bestbesetzung auf. Dies, und die Tatsache dass dieser altbekannte Kontrahent den Odenwäldern in dieser Saison überhaupt nicht zu liegen scheint, sorgte schließlich für die hohe 9:27 Niederlage.

In den leichtesten Gewichtsklassen konnten Gastgeber und Gäste jeweils keinen Kämpfer aufbieten, hier also Punkteteilung. Im Schwergewicht bekam es Lorenz Hillerich wieder einmal mit einem solchen zu tun, nach nicht einmal einer Minute wurde er von seinem 20 kg schwereren Gegenüber geschultert. Auch sein Bruder Felix (96 kg F) kam nicht über die Minutenfrist hinaus. Der Hanauer Neuzugang Ali Nadivi überrumpelte ihn mit blitzschnellen Angriffen und kam so zu einem technischen Überlegenheitssieg. Niklas Salemons (60 kg GR) hingegen wurde nun endlich für seinen Trainingseifer belohnt- mit seinen Gegner Christian Kappes machte er kurzen Prozess und schulterte ihn nach 30 Sekunden.

In 84 kg Griechisch- Römisch schien es eine Zeit lang, als ob Georg Eidenmüller auch hier wieder seine Abwehrtaktik durchbringen könnte. Jedoch konnte der Spitzenringer der Gastgeber den Wersauer in einem unaufmerksamen Moment umfassen und umgehend schultern.

Nach kurzer Pause zurück im Team hatte auch Florian Teutscher (66 kg F) kein Glück- Schulterniederlage nach knapp drei Minuten. Nicht allzu ungeschickt stellte sich der Wersauer Neuzugang Heiko Göller (74 kg F) bei seinem Einstand an, musste seinem Gegner jedoch mangels Erfahrung einen technisch überlegenen Punktsieg überlassen.

Im abschließenden Kampf in 74 kg GR konnte selbst Sascha Reimund den Wersauer Punktestand nicht mehr auf eine zweistellige Höhe bringen, gegen den abgeklärt ringenden Oliver Richter musste er eine 1:3- Niederlage hinnehmen.

Vorschau: Im abschließenden Kampf dieser Landesliga- Saison tritt bereits am kommenden Freitag (20. Dez., 20.30 Uhr, Mehrzweckhalle Wersau) der KSV Wersau gegen den Oberligaabsteiger KSC Krombach an. Dieser belegt zurzeit den vierten Tabellenplatz, geriet jedoch durch drei Niederlagen in Folge etwas ins Wackeln. Wenn auch nicht mit einem Sieg der Gersprenztäler zu rechnen ist, dürfte zumindest mit einem achtbareren Ergebnis als die 28:6- Klatsche aus dem Vorkampf zu rechnen sein.

Dreimal Bronze zum Jahresaschluss

Beim Jahresabschluss-Turnier des Bezirks Darmstadt/Odenwald am 08.12.2013 in Fahrenbach kämpften sich die Wersauer Mattenfüchse nach einigen Startschwierigkeiten doch noch in die Medaillenränge. Die gute Beteiligung an diesem Wettbewerb mit 108 Teilnhemern hatte zur Folge, dass einige Ringer bis zu vier Kämpfe bestreiten mussten.

So besann sich Bastian Greubel in der 24 kg Klasse nach zwei Niederlagen erst im Zweiten Abschnitt des Wettbewerbs auf seine Kämpfer-Qualitäten und zwei Siege folgen, was mit der Bronze-Medaille belohnt wurde. Bei Bruder Nico Greubel (47 kg) wechselten sich Niederlagen und Siege ab, so dass am Ende je zwei gewonnene und zwei verlorene Kämpfe ebenfalls den dritten Platz bedeuteten. Die dritte Bronze konnte Jan Büchler in der Kategorie bis 56 kg beisteuern. Zu einem vereinsinternen Duell kam es bei den beiden Turnier-Debutanten Lars Büchler und Michel Dressler (23 kg), welchen Dressler für sich entscheiden konnte. Im Endklassement belegten beide Rang vier und fünf. Luka Niemczyk (33 kg) musste sich etwas unglücklich mit dem fünften Platz zufrieden geben.

Insgesamt stellt dies einen versöhnlichen Abschluss der Einzel-Wettbewerbe für das Jahr 2013 dar.

Remis gegen Elgershausen

Quasi einen Auswärtskampf in eigener Halle hatte der KSV Wersau am vergangenen Samstag zu bestreiten, war doch der im Bus angereiste Elgershäuser Anhang den Wersauer Zuschauern zahlenmäßig überlegen.

Grund zum Jubeln gab es für die Gäste dann auch schon in den ersten zwei Kämpfen. Chris Reimund (50 kg Griechisch- Römisch) konnte seinen Erfolg aus dem Hinkampf nicht wiederholen und gab die Begegnung mit 2:13 Punkten ab. Auch Lorenz Hillerich (130 kg GR) konnte gegen den 20 kg schwereren Alexander Herdt nichts ausrichten und lag nach einer Minute auf den Schultern. Einen turbulenten Fight lieferte sich Felix Hillerich (96 kg Freistil) mit seinem jugendlichen Kontrahenten, der dem Wersauer einige Punkte abknöpfen konnte und ihn sogar schon fast auf den Schultern hatte. Jedoch setzte Felix nach und konnte nach einer kurzen Aufholjagd selbst noch einen Schultersieg feiern.

Chancenlos dagegen war Niklas Salemons (60 kg GR), gegen den erfahrenen Thomas Janke war nach 45 Sekunden Schluss durch technische Unterlegenheit. Dasselbe Schicksal ereilte auch den reaktivierten Thomas Heuß (84 kg GR) und so waren sich die Gäste schon sehr sicher, die Punkte mit nach Nordhessen zu nehmen. Dass allerdings noch eine Chance auf ein Unentschieden bestand, war vor allem im Wersauer Lager erkannt worden.

Die Aufholjagd startete Michael Wörner (66 kg F), der sich in guter Form präsentierte und seinen Gegner noch in der ersten Runde auf die Schultern legte. Ebenso konzentriert ging Marco Eller (74 kg F) zu Werke und ließ den starken T. Simoneit gar nicht erst aufkommen. Selbst fleißig Punkte sammelnd kam er so nach fünf Minuten zu einem technisch überlegenen Sieg.

Den Sack zu machte dann Sascha Reimund (74 kg GR), der seinem Gegenüber nach kurzem Abtasten eine Schulterniederlage beibrachte und somit den unerwarteten Endstand von 16:16 herstellte.

Vorschau: Am Samstag, 14.12. ist der KSV Wersau bei der RWG Hanau/Erlensee zu Gast. Diese belegt derzeit den siebten Tabellenplatz und hat es noch in der Hand sich zu verbessern. Wenn der KSV hier einen Strich durch die Rechnung machen will, ist jedoch eine deutliche Steigerung zum Vorkampf nötig, der mit 11:19 abgegeben wurde. Anpfiff ist um 20 Uhr in der Fallbachhalle Erlensee.

Anmeldungen zur Weihnachtsfeier, welche am 21.12. um 19.30 Uhr beim Gickelswirt stattfindet, nimmt Heinrich Koers unter der Tel.-Nr. 06161/807220 entgegen.

Sascha Reimund erst im Finale gestoppt
Daniel Seibold mit Bronze bei DRB-Turnier


Seine derzeit gute Form in den Mannschaftskämpfen der Landesliga stellte Sascha Reimund auch beim diesjährigen stark besetzten Odenwaldpokal-Turnier im klassischen Stil in Rimbach unter Beweis.

Noch „gepuscht“ von seinem erfolgreichen Kampf vom Vorabend konnte er diesen Schwung mit ins Turniergeschehen mitnehmen. Im 76 kg-Limit der Kadetten hatte er es mit drei Gegnern zu tun, die er, zwar hart umkämpft, aber dennoch in überzeugender Manier, niederrang und so ins Finale vorstieß. Dort wartete der altbekannte Nico Dreher (StRV Dettingen), mit dem Reimund auf Augenhöhe rang. Eine Unachtsamkeit des Odenwälders genügte dem leicht favorisierten Dettinger schließlich zum Sieg. Dennoch bedeutet der zweite Platz ein sehr gutes Ergebnis für den Wersauer Athleten an diesem Tag.

Eine ebenfalls hervorragende Leistung zeigte der für den RSL Mannheim-Sandhofen ringende Wersauer Daniel Seibold beim Philipp-Seitz-Turnier der Freistiler in Kleinostheim. Dieses Turnier ist eine Pflichtveranstaltung für die Kaderathleten des Deutschen Ringer Bundes. Dementsprechend kann man diesen Wettbewerb mit einer „kleinen“ Deutschen Meisterschaft vergleichen. In der 66-kg Junioren-Klasse startete er mit drei überzeugenden technischen Punktsiegen in das Turnier. Erst im Halbfinale wurde Seibold in einem aktionsreichen Kampf von Brian Bliefner (SV Halle) gestoppt (5:13 Punkte). Das kleine Finale konnte der Odenwälder wieder technisch überlegen gegen seinen thüringischen Widersacher Tim Walther (AC Germania Artern) für sich entscheiden und wurde verdient mit Bronze dekoriert.

Den Sieg nur knapp verpasst

Guten Mutes, den Coup gegen Großostheim wiederholen zu können, empfing der KSV Wersau am vergangenen Samstag die Zweite Mannschaft des ASV Schaafheim, zu diesem Zeitpunkt Achter und somit Tabellennachbar der Odenwälder. Wie in der Vorwoche galt es, die Schlüsselkampfe möglichst hoch zu gewinnen und die unvermeidbaren Niederlagen wenigstens nicht allzu hoch ausfallen zu lassen.

Den Auftaktkampf in 130 kg Griechisch- Römisch schien Lorenz Hillerich schon für sich entschieden zu haben, konnte er seinen Kontrahenten doch sicher beherrschen. Bei einer 4:0 Punkteführung wurde er jedoch in der zweiten Runde überraschend geschultert. Aus taktischen Gründen in die 55 kg- Klasse aufgerückt, tat sich Chris Reimund ungewöhnlich schwer und stand in der ersten Runde schon vor einer Niederlage nach Punkten. Im zweiten Abschnitt ging er dann mit mehr Konzentration ans Werk und konnte seinen Gegner sogar noch auf die Schultern drücken.

Überhaupt nicht zurecht kam Felix Hillerich (96 kg Freistil) mit dem Stil seines Widersachers Maximilian Musel. Zusätzlich abgelenkt durch eine Verletzung, wurde er von dem Schaafheimer Neuzugang technisch überlegen besiegt.

Nach kampflosen Punkten in 60 kg war es wieder einmal an Georg Eidenmüller (84 kg GR), einen Siegringer der Gäste zu neutralisieren. Dieser tat sich auch ordentlich schwer, konnte aber mangels eigener Punkte des Wersauers immerhin drei Mannschaftspunkte für die Gäste erringen.

Taktisch ähnlich eingestellt hielt auch Rolf Eller (66 kg F) seinen Gegner auf Distanz und ging knapp in Führung. Dann allerdings gelangen seinem Gegner drei schnelle Durchdreher in Folge, und diesen Rückstand konnte Eller nicht mehr aufholen- 1:3 Punktniederlage. Zu „geschenkten“ vier Punkten kam Marco Eller (74 kg F) durch einen Aufgabesieg über Jens Steiniger, doch reichte dies schon nicht mehr für einen Sieg der Wersauer Staffel. So diente der abschließende Kampf von Sascha Reimund (74 kg GR) auch nur noch der Ergebniskosmetik. Glücklicherweise, denn gegen Christopher Mühlbach musste er sich ordentlich lang machen, um seinen hauchdünnen Vorsprung über die Zeit zu bringen.

Mit dem Endergebnis von 15:19 war dann im Wersauer Lager trotz sehenswerter Kämpfe auch niemand so recht zufrieden, zu nah war man doch diesmal an einem Sieg vorbeigeschrammt.

Nun heißt es am nächsten, kampffreien Wochenende Kräfte zu sammeln für den Kampf gegen den RSV Elgershausen (7. Dezember, 20 Uhr, Mehrzweckhalle Wersau). Die Nordhessen belegen derzeit den fünften Tabellenplatz, wobei sie diese Punkte fast ausschließlich in Heimkämpfen gesammelt haben. Man darf also gespannt bleiben, ob diese Auswärtsschwäche Punkte ins Gersprenztal bringt.

Ferner wird an diesem Abend eine Liste ausliegen, in die man sich für die Weihnachtsfeier eintragen kann. Diese findet am 21. Dez. um 19.30 Uhr beim Gickelswirt statt.

Fröhliches Favoritenstürzen im Bachgau

Für eine faustdicke Überraschung sorgte der KSV Wersau am vergangenen Wochenende beim Tabellenzweiten SC Großostheim. Nicht nur dass den Odenwäldern Großostheims Probleme mit dem Stilartwechsel in der Rückrunde in die Karten spielte, es war vor allem der ungebrochene Siegeswillen und Teamgeist der Wersauer, der letztendlich zum 15:18 –Endstand führte. Einen guten Start machte Chris Reimund (50 kg Griechisch- Römisch), der trotz einer Verletzung antrat und mit einem Schultersieg belohnt wurde. Die schnelle Schulterniederlage von Lorenz Hillerich (130 kg GR) und vier kampflose Zähler für die Gastgeber in 55 kg konnten den KSV nicht aus dem Tritt bringen. Felix Hillerich (96 kg Freistil) konnte seine kleine Pechsträhne beenden und machte mit seinem Gegner kurzen Prozess- Schultersieg nach 35 Sekunden. Im Limit bis 60 kg GR hatte Niklas Salemons anfangs Probleme, sich auf seinen Gegner einzustellen und gab einige unnötige Punkte ab. Jedoch drehte er in der zweiten Runde noch einmal auf und konnte, unter anderem mit einer sehenswerten 3er- Wertung, seinen Rückstand auf 11:7 Punkte verkürzen, was nur eine 2:1 Niederlage in der Mannschaftswertung bedeutete.

Auch Georg Eidenmüller (84 kg GR) tat sein Bestes, um seine Niederlage so gering wie möglich zu halten, hatte er es immerhin mit einem Leistungsträger aus Großostheimer Zweitligatagen zu tun. So kam Viktor Parubtschischin nur zu drei Mannschaftspunkten und im Wersauer Lager keimte langsam die Hoffnung auf einen Sieg. Den Weg hierzu ebnete „Oldie“ Rolf Eller, der sich nicht zu schade war ins 66 kg- Limit abzukochen. Nach einigen verschenkten Punkten am Mattenrand machte er in der Folge seinem Kontrahenten mit schnellen Beinangriffen das Leben schwer und konnte in Führung gehen. In der letzten Situation ging der Großostheimer jedoch knapp mit 12:11 in Führung, was Eller nicht mehr ausgleichen konnte. Diese nur knappe Niederlage sollte sich später jedoch bezahlt machen.

Unbeeindruckt vom Übergewicht seines Gegner, das ihm sowieso vier Punkte bescherte, machte Marco Eller (74 kg F) auch auf der Matte deutlich, wer das Sagen hat – 5:1 Punktsieg für den Gersprenztäler.

Nun lag alles in der Hand von Sascha Reimund (74 kg GR), im finalen Kampf für Sieg oder Niederlage zu sorgen. Jedoch bewies Wersaus Nachwuchstalent Nervenstärke und hatte den sieggewohnten Eric Stanik jederzeit im Griff. Seinen körperlichen Vorteil ausnutzend, gelang ihm in der letzten Minute sogar noch ein Schultersieg und wurde ausgiebig gefeiert.

Vorschau: Am kommenden Samstag (20 Uhr, Mehrzweckhalle Wersau) empfängt der KSV Wersau den Tabellennachbarn aus Schaafheim. Sollten die Odenwälder wieder ihre optimale Leistung abrufen können, wäre ein erneuter Sieg in Reichweite, ging doch der Vorkampf nur knapp mit 20:14 verloren. Hier wird der Schaafheimer Kader die Entscheidung bringen, der zwar flexibler gestellt werden kann, jedoch auch zwei Mannschaften versorgen muss.

KSV Seeheim – KSV Wersau 27:7

Am vergangenen Samstag war der KSV Wersau beim letztjährigen Hessenligisten
KSV Seeheim zu Gast. Reichte es im Hinkampf noch zu einem zweistelligen Ergebnis für die Gersprenztäler, kam man hier nur zu zwei Einzelsiegen. Selbst wenn man das Pech einzelner Wersauer Akteure außer Acht lässt, ist vor allem der ausgezeichnete Trainingsstand der Gastgeber verantwortlich für dieses Ergebnis.

Im vorgezogenen Kampf in 96 kg Freistil wiederholte sich für Felix Hillerich das Drama der Vorwoche: Nach einem aktionsreichen Fight in Führung liegend, wurde er Sekunden vor dem Pausengong noch geschultert.

Zu enthusiastisch ging Chris Reimund (50 kg Griechisch- Römisch) zu Werke, als er bei einem eigenen Griffversuch ausgekontert und auf die Schultern gelegt wurde. Auch Lorenz Hillerich konnte im klassischen Schwergewicht keine Akzente setzen, seinem Gegenüber genügte eine Minute zum Schultersieg.

In 84 kg GR stellte Georg Eidenmüller seine nach wie vor herausragende Kondition unter Beweis. Trotz sechs Minuten im Vorwärtsgang musste er jedoch in heiklen Situationen am  Mattenrand einige Punkte liegenlassen. Sein 31 Jahre jüngerer Kontrahent kam somit zu einem 5:1 Punktsieg.

Niklas Salemons (60 kg GR) und Florian Teutscher (66 kg F) mussten die Überlegenheit
ihrer Gegner hinnehmen und wurden beide noch in der ersten Runde geschultert. Auf heftigste Gegenwehr stieß Marco Eller (74 kg F) beim erst 15 Jahre alten Sandro Görisch. Der hatte auf jeden Griff des Wersauers eine Antwort parat und musste dem Odenwälder nur einen hauchdünnen 9:8 Punktsieg überlassen.

Im abschließenden Kampf in 74 kg GR hatte Sascha Reimund seinen Gegner jederzeit unter Kontrolle, brauchte jedoch die volle Kampfzeit für seinen technischen Überlegenheitssieg.

Nach einer kampffreien Verschnaufpause am kommenden Wochenende muss der KSV Wersau am 16. November beim Tabellenzweiten SC Groß- Ostheim antreten (20 Uhr, Athletenhalle). Auch hier kamen die Odenwälder im Vorkampf immerhin auf zwölf Pluspunkte, was durchaus Hoffnung gibt diese Bilanz noch etwas zu verbessern.


Erwartete Niederlage gegen Spitzenreiter

Am ersten Kampftag der Landesliga- Rückrunde empfing der KSV Wersau den
unangefochtenen Spitzenreiter KSC Niedernberg.

Ließ der letztjährige Zweit- Bundesligaclub in der Vorrunde noch bei jedem Gegner
mächtig die Muskeln spielen und trat fast immer in Bestbesetzung auf, gab man beim Tabellenletzten aus dem Odenwald auch den Ringern aus der zweiten Reihe eine Chance.

Dies spiegelte sich dann auch im Kampfverlauf wider, der mit 24:9 zwar deutlich,
allerdings im Vergleich zum Vorkampf attraktiver für die Zuschauer ausfiel. Einen guten Auftakt machte Chris Reimund (50 kg Griechisch- Römisch) mit einem ungefährdeten Schultersieg.

Ebenfalls eine gute Figur machte diesmal Lorenz Hillerich im klassischen Schwergewicht, taktisch gut eingestellt überließ er seinem Gegner nur einen 4:0 Punktsieg.

Eine Eselei ersten Grades leistete sich hingegen sein Bruder Felix Hillerich (96 kg Freistil). Nach einer bequemen Führung mit 10:4 Punkten ließ er sich übertölpeln und landete auf beiden Schultern. Wenig Land sah Niklas Salemons (60 kg GR) gegen Dionysios Safaridis. Der Niedernberger Mattenfuchs machte dem Treiben nach 40 Sekunden durch technische Überlegenheit ein Ende.

Ebenfalls mit einem zweitligaerfahrenen Athleten bekam es Georg Eidenmüller (84 kg GR) zu tun, jedoch machte es der Wersauer seinem Kontrahenten wesentlich schwerer als erwartet. Nur durch Schiebereien am Mattenrand kam dieser schließlich auf einen 8:0 Punktsieg. Auf verlorenem Posten war auch Florian Teutscher (66 kg GR) gegen Niedernbergs Nachwuchstalent Alexander Englert, technische Unterlegenheit noch vor der Pause. Wenig Mühe hatte Marco Eller in 74 kg Freistil, gegen seinen unerfahrenen Gegner konnte er nach zwei Minuten einen Schultersieg einfahren. Die Krönung des Abends stellte in jeder Hinsicht der Kampf von Sascha Reimund (74 kg GR) gegen hoch favorisierten Alexander Maier dar. Zwar musste sich das Wersauer Talent mit 7:13 Punkten geschlagen geben, doch verlangte er dem Spitzenmann der Gäste alles ab und hatte ihn sogar schon fast auf den Schultern.

Etwas mehr Training in der Regelkunde hätte auch dem leicht überforderten Kampfleiter gut getan, sorgte doch so manche „Entscheidung nach dem Zufallsprinzip“ für Unmut
auf beiden Seiten.

So bleibt zu hoffen, dass die Schiedsrichterleistung im nächsten Kampf wieder Landesliganiveau erreicht, steht doch gewissermaßen ein Derby gegen die altbekannte
Staffel aus Seeheim auf dem Programm. Der Absteiger aus der Hessenliga musste bisher nur gegen die erklärten Favoriten Federn lassen und rangiert derzeit auf Platz drei der Tabelle. Ob nun der Stilartwechsel dem KSV Wersau Vorteile verschafft oder den Gastgebern, wird sich am  Samstag, 2. November um 20 Uhr in der Kultur- und Sporthalle Seeheim


Auch im Spessart nichts zu holen

Am vergangenen Samstag reiste die Landesligastaffel des KSV Wersau zum letztjährigen Oberligisten und aktuellen viertplatzierten KSC Krombach. Offenbar waren auch einige Pechvögel mit an Bord, denn so mancher Kampf ging nur allzu unglücklich verloren, was sich im recht deutlichen Ergebnis von 28:6 niederschlägt. Nach kampflosen Zählern von Chris Reimund (50 kg Freistil) begann dann auch schon die Pechsträhne mit einer unnötig schnellen Schulterniederlage von Lorenz Hillerich (130 kg F). Auch Georg Eidenmüller (96 kg Griechisch- Römisch) fand sich gegen den Krombacher Spitzenringer auf den Schultern wieder.

Welch enormen Trainingsfortschritt der im ersten Jahr Jahr in der Mannschaft ringende Niklas Salemons (60 kg F) gemacht hat, zeigte sich in 60 kg Freistil. So war er im ersten Durchgang seinem Gegner mehr als ebenbürtig und sah sich nach schön herausgerungenen Aktionen in der Bodenlage schon auf der Siegerstraße. Fatalerweise genügte seinem vier Jahre älteren Kontrahenten nur eine winzige Unachtsamkeit, um ihn mit einem Kopf- Hüftzug zu schultern. Aufgerückt ins Mittelgewicht (84 kg F), musste Marco Eller bei seinem 6:2- Punktsieg seine ganze Erfahrung mit in die Waagschale werfen, war sein Gegner doch zwölf Kilo schwerer als der Wersauer Trainer.

Florian Teutscher (66 kg GR) hielt gegen den Krombacher Ringertrainer konditionell gut mit, konnte aber dem erfahrenen Uwe Höfler grifftechnisch nichts entgegenbringen und ging nach knapp vier Minuten auf die Schultern. Ähnlich erging es Sascha Reimund in 74 kg GR. Stand er dem oberligaerfahrenen Manuel Wissel körperlich in nichts nach, wollten ihm einfach keine Griffe gelingen und musste seinem Gegenüber einen glatten 10:0 Punktsieg überlassen. Seinem eigentlichen Gewicht entsprechend, wurde Rolf Eller dieses Mal in der Klasse 74 kg Freistil eingesetzt. Doch auch diese Taktik fruchtete nicht, bekam er es auch hier mit einem Siegringer der Gastgeber zu tun und wurde binnen einer Minute ausgepunktet.

Am kommenden Samstag (20 Uhr, Mehrzweckhalle) empfängt der KSV Wersau zum Rückrundenstart die Staffel des KSC Niedernberg. Wo der letztjährige Zweitligist wieder hin will, bekam bis jetzt jeder Gegner deutlich zu spüren. So bleibt nur zu hoffen, das die Gäste auch ihrem Nachwuchs eine Chance geben und so etwas spannendere Kämpfe als in der Vorrunde zu sehen sind.

Kampfgeist bleibt unbelohnt

Wer sich am letzten Heimkampf der Vorrunde einen Sieg für den KSV Wersau ausgerechnet hatte, lag angesichts der gut aufgestellten Mannschaft der RWG Hanau/ Erlensee wohl falsch. Wer allerdings Kampfgeist und spannende Begegnungen zu schätzen weiß, der wurde ausreichend bedient, mehr als es das Endergebnis von 11:19 vermuten lässt.

Einen guten Start machte Chris Reimund (50 kg Freistil) mit einem Schultersieg,
und auch Felix Hillerich (130 kg F) konnte seinem Gegner die ersten Verlustpunkte der
Runde zufügen, ehe er vom Spitzenmann der RWG ausgepunktet wurde. In 96 kg Griechisch- Römisch hatte der reaktivierte Georg Eidenmüller seinen halb so alten Kontrahenten vor dem Pausengong fast schon auf den Schultern, musste sich aber letztendlich mit einem Punktsieg zufrieden geben. Niklas Salemons (60kg F) zeigte wenig Respekt vor seinem älteren Gegenüber und konnte erste Punkte gutmachen, wurde jedoch mangels Erfahrung ausgepunktet. Wenig Chancen hatten Rolf Eller (84 kg F) und Florian Teutscher (66 kg GR), bekamen sie es doch mit den Leistungsträgern der Gäste zu tun.Technische Unterlegenheit und ein Schultersieg waren dann auch die Folge. Auch Sascha Reimund (74 kg GR) fand gegen seinen erfahrenen Gegner kein rechtes Mittel, überliess ihm jedoch nur einen 1:2 Punktsieg. Den Schlusspunkt setzte Marco Eller (74 kg F) mit einem schnellen Schultersieg.

Mangelnden Siegeswillen konnte man der Mannschaft des KSV keinesfalls unterstellen,
und so bleibt die Hoffnung, das dies doch noch in Form von Pluspunkten belohnt wird.

Ob dies schon im nächsten Kampf in Krombach (19. Oktober, Mehrzweckhalle Krombach) der Fall sein wird, liegt nicht im Bereich des Unmöglichen, hat der ehemalige Oberligist doch auch die eine oder andere Schwachstelle.


Ausfälle fordern ihren Tribut

Wie dünn ihre Personaldecke in diesem Jahr ist, bekamen die Wersauer Ringer am vergangenen Sonntag beim RSV Elgershausen zu spüren. Bedingt durch zahlreiche Ausfälle und kurzfristige Absagen konnte nur eine Not-Mannschaft auf die Beine gestellt werden, die den Kampf schon an der Waage mit 0:32 abgab.

Nicht ganz so trostlos dann das Geschehen auf der Matte, hier reichte es immerhin für drei Einzelsiege für den KSV. In 50kg Freistil lag Chris Reimund bereits mit neun Punkten im Rückstand, ehe er den Spieß umdrehte und seinen Gegner noch schulterte. Im ungewohnten griechisch- römischen Stil musste sich Felix Hillerich (96kg) beweisen, doch machte er seine Sache gut und drückte den Elgershäuser Ringertrainer ebenfalls auf beide Schultern. Sascha Reimunds Kontrahent wurde indes eher ein Opfer seines „Gewichtmachens“. In der ersten Runde noch führend, konnte er nach der Pause keine Gegenwehr mehr leisten und gab entkräftet auf. Mit von der Partie waren noch Niklas Salemons und Rolf Eller (Schulterniederlagen), Lorenz Hillerich (Aufgabe) sowie Michael Wörner und Thomas Heuß, die trotz Übergewichts Ihre Mannschaft auf dem Weg nach Nordhessen begleiteten.

Vorschau: Am kommenden Samstag (12. Oktober, 20 Uhr) sind die Personalprobleme hoffentlich wieder etwas gelindert, steht doch der letzte Heimkampf der Vorrunde im Zeichen unseres Oktoberfestes.

Vorher steht noch ein Kampf der Jugendliga auf dem Programm (19 Uhr). Gegner in beiden Begegnungen ist die WKG Hanau-Erlensee. Der KSV Wersau freut sich jedenfalls auf ein gemütliches Wiedersehen bei frisch gezapftem Festbier und bairischen Spezialitäten.

Gelungener Einstand von Bastian Greubel

Am 29. September 2013 stand das zweite Bezirksturnier des Bezirks Darmstadt/ Odenwald in Schaafheim auf dem Sportprogramm des KSV Wersau. Mit 75 Teilnehmern war diese als Anfänger-Turnier ausgerichtete Sportveranstaltung besser besucht als ihr Vorgänger im Juni in Ober-Ramstadt. Der KSV wurde dabei von drei Jugendringern vertreten.

Als gelungen darf das Debüt von Bastian Greubel in der 25 kg Kategorie bewertet werden. Gleich in der ersten Begegnung zeigte er sich entschlossener als sein Gegner und kam in der zweiten Minute zum verdienten Schultersieg. Während er sich in der zweiten Runde seinem favorisierten Gegner klar geschlagen geben musste, konnte er im dritten Durchgang wieder als durchsetzungsfähiger als sein Kontrahent präsentieren und wies diesem deutlich seine Grenzen auf und gewann verdient die Silber-Medaille.
Sein Bruder Nico Greubel (48 kg) konnte seinen Turniersieg beim vorherigen Freistil-Turnier nicht wiederholen. Im klassischen Stil musste er diesmal zunächst zwei vermeidbare Niederlagen hinnehmen, ehe er in der letzten Begegnung wieder konzentrierter zu Werke ging und mit einem feinen Schultersieg den dritten Platz und somit die Bronze-Medaille erkämpfte.

Ebenfalls Bronze erreichte Jan Büchler im Gewichtslimit bis 58 kg und komplettierte damit die Medaillen-Sammlung der Werscher Ringer.


Entscheidung vertagt

Wer in der hessischen Landesliga den letzten Tabellenplatz belegen muss, konnte
auch am Freitag im Kellerduell ASV Schaafheim gegen den KSV Wersau nicht
endgültig geklärt werden.

Zwar gewann Schaafheim den Kampf mit 20:14 Punkten, das Ergebnis kann aber
am 27. Oktober in einem Nachholkampf noch zugunsten von Wersau korrigiert werden.
Grund ist das entschuldigte Fehlen von Wersaus 50kg- Mann Chris Reimund,
der als Aushängeschild des hessischen Kampfrichter- Nachwuchses zum Internationalen
Brandenburg- Cup abberufen wurde.

Im Schwergewicht musste Lorenz Hillerich eine Schulterniederlage hinnehmen,
ebenso wie Florian Teutscher in der Klasse bis 66kg.
Arno Heinzmann und Niklas Salemons fuhren dagegen einfache „Vierer“ ein,
durch Aufgabe bzw. Übergewicht konnten die Wersauer  so wieder Anschluß finden.
Oldie Rolf Eller brachte seinen Gegner in 84kg Freistil anfangs noch in Bedrängnis,
konnte jedoch das Tempo des 32 Jahre jüngeren Lukas Fischmann nicht mithalten
und gab den Kampf mit 5:16 Punkten ab.
Nach einhelliger Meinung den packendsten Kampf lieferten sich Sascha Reimund
und Christopher Mühlbach in 74 kg Griechisch- Römisch.
Zahlreiche sehenswerte Würfe und Griffe beider Athleten waren zu bewundern,
bis der Wersauer schließlich seinen Gegner schultern konnte.
Kurios dagegen der abschließende Kampf von Marco Eller gegen Daniel Pascal Virag:
Den einzigen Punkt des Kampfes gab der Schaafheimer Ringer wegen einer Verletzungszeit
zum Austauschen seines kaputten Schuhs ab.Eller nahm das Geschenk dankend an
und verteidigte den Vorsprung bis zum Schluss.

Vorankündigung: Am kommenden Sonntag, den 6.10. (13.30 Uhr, Schauenburghalle) tritt der KSV Wersau beim ebenfalls noch sieglosen RSV Elgershausen an. Ernstzunehmen ist dieser Gegner jedoch sehr wohl, da auch die Nordhessen bis jetzt nur schwere Brocken vorgesetzt bekamen.

Der nächste Heimkampf am 12. 10. steht unter dem Zeichen unseres beliebten Oktoberfestes. Frisch gezapftes Festbier und bairische Schmankerln versprechen ein
gemütliches Wiedersehen beim KSV, zumal gegen unseren Gegner, die RWG Hanau/Erlensee, durchaus erfolgreiche Kämpfe möglich sind.


Niederlage gegen Ex-Zweitliga-Mannschaft
Auch die Jugend unterliegt

Am vergangenen Samstag bekam es der KSV Wersau mit dem SC Großostheim wieder einmal mit einem „Rückzieher“ aus einer höheren Liga zu tun.
Somit geht die Niederlage mit 12:24 Punkten auch durchaus in Ordnung, wobei mancher Kampf offener begann als es das Endergebnis aussehen lässt. So hatte Arno Heinzmann in 96kg Griechisch- Römisch seinen Gegner schon fast auf den Schultern, um sich dann bei Punktgleichstand noch selbst schultern zu lassen. Ebenso Akzente setzen konnte Florian Teutscher (66kg GR), der mit seinem Gegner lange auf Augenhöhe mitringen konnte, allerdings durch schnelle Bodenaktionen ausgepunktet wurde.
Weniger glücklich sahen Lorenz Hillerich (130 kg Freistil), Rolf Eller (84 F) und Niklas Salemons bei ihren Schulterniederlagen gegen zum Teil wesentlich schwerere Gegner aus. Auf der Habenseite blieben Marco Eller (74 F) mit einem Aufgabesieg sowie die Reimund- Brüder Chris (50 F) und Sascha (74 GR), die ihre Gegner mit sehenswerten Griffen besiegten.

Bereits am kommenden Freitag sind die „Werscher Ringer“ beim ASV Schaafheim zu
Gast, der ebenfalls noch keinen Kampf gewinnen konnte.
So bleibt abzuwarten, ob ab 19 Uhr in der Kulturhalle für den KSV „was geht“.

Die KSV-Jugend wartet ebenfalls auf ihren ersten Sieg. Krankheitsbedingt nicht vollständig angetreten, musste sie eine 2:5 Niederlage gegen die Bachgauer-Jugendstaffel einstecken. Die 23-kg Klasse blieb beiderseits unbesetzt. Im 26-kg Limit holte Newcomer Bastian Greubel kampflos die Punkte. Gleiches galt für die Gäste in der 29-kg Kategorie, da Luka Niemczyk passen musste. Marc Jung (34 kg) zeigte seinem Kontrahenten deutlich mit einem Schultersieg nach 12:0 Punkteführung die Grenzen auf. Den Sieg bis 44-kg musste Nico Greubel stilartfremd seinem Gegner überlassen. Torben Storch (50 kg) zeigte sich überlegen im Kräftemessen und bezwang seinen Gegner entscheidend. Jan Büchler (50 kg +) hingegen musste bei seiner Schulterniederlage die körperliche Überlegenheit des Gästeringers anerkennen.

Den nächsten Kampf bestreitet die Jugend-Mannschaft am 12. Oktober gegen die Jugend-Auswahl von der RWG Hanau-Erlensee.


Drei Einzelsiege zu wenig
Ringerjugend startet in Saison

Gegen die Reservemannschaft des KSV Seeheim haben sich die Ringer aus Wersau ein besseres Ergebnis vorgestellt. Im zweiten Verbandskampf der Hessischen Landesliga gab es eine erneute Niederlage. Mit 12 : 24 Punkten mussten sich die Wersauer am vergangen Samstag bei ersten Heimkampf geschlagen geben. Die Gäste von der Bergstraße, Absteiger der letztjährigen Hessenligasaison, präsentierten eine gute Landesligamannschaft, besetzt aus Nachwuchsringern und Routinierten Akteuren.

Durchaus wären für die Wersauer mehr als nur drei Einzelerfolge möglich gewesen, aber bei manchen Ringern fehlte im entscheidenden Moment die Konsequenz. So wurden Lorenz Hillerich (Schwergewicht) und Florian Teutscher (Federgewicht) durchaus Erfolge zugetraut, aber beide waren zu unachtsam und mussten sich durch einen Kopf-Hüftzug geschlagen geben. Das Fliegengewicht wurde kampflos abgegeben, dafür kassierte Chris Raimund in der Klasse bis 55kg schon vorzeitig die Punkte an der Waage. Seinen ersten Mannschaftskampf bestritt Niklas Salemons. Leider hatte der Jugendringer keine Chance. (60kg). Die „Wiedereinsteiger“ Rolf Eller und Arno Heinzmann (Mittel- und Halbschwergewicht) schnüren wieder ihre Ringerschuhe und stellen sich in den Dienst der Mannschaft. Jedoch sind diese Gewichtsklassen stark besetzt und mehr als nur ein Achtungsergebnis war nicht drinnen. Erst Marco Eller und Sascha Reimund in den beiden abschließenden Weltergewichtskämpfen siegten nach starken Vorstellungen vorzeitig. Der nächste Mannschaftskampf ist erst am Sa. 21.09. um 20.00 Uhr in der Mehrzweckhalle gegen Großostheim

In der Ringer-Jugendliga ist der KSV Wersau ebenfalls gestartet. Zum ersten Kampf war die Mannschaft aus Seeheim zu Gast. Durch Verletzung und Krankheit war die Personaldecke bei Wersau stark ausgedünnt, so dass lediglich fünf anstatt der geplant acht Ringer auf die Matte gehen konnten. Das Seeheim im Jugendbereich stark besetzt ist, merkten Bastian Greubel, Luca Niemczyk, Nico Greubel, Torben Storch und Jan Büchler. Alle mussten sich vorzeitig geschlagen geben. Für den nächsten Vergleich am Sa. 21. gegen Großostheim haben sich die Jugendringer mehr vorgenommen.

Saisonstart misslingt

Die diesjährige Ringer-Verbandsrunde wird geprägt von der Kampagne „Ringen um Olympia“ und der Neustrukturierung der Bundesligen. So wurden wieder einmal neue Regeln eingeführt, um den Ringkampfsport attraktiver zu gestalten, sowie sind durch den freiwilligen Rückzug einiger Bundesligamannschaften die Hessischen Ligen neu aufgestellt. Ehemalige Zweitligisten wurden in der Oberliga und auch in der Landesliga eingestuft.

Für den KSV Wersau in der Hessischen Landesliga bedeutet sich eine schwere Saison an, denn außer Niedernberg und Großostheim als Rückzieher aus der 2.Liga sind auch der Oberligaabsteiger Krombach, ebenfalls freiwillig eine Klasse tiefer,  und der Hessenligaabsteiger Seeheim II  in der Landesliga. Ligakonkurrent Elgershausen profitierte durch den Rückzug von Immenhausen (Hessenliga) und konnte sich gezielt verstärken. Um dieses ganze Dilemma um das Thema „Ringen“ noch zu vergrößern, haben nach der Runden- und Termineinteilung die Mannschaften aus Wasserlos und Kahl ihre Teilnahme an der Verbandsrunde der Landesliga zurückgenommen, so dass nunmehr nur noch acht Teams auf die Matte gehen.
 
Gleich zu Saisonauftakt beim ersten Mannschaftskampf haben die Ringer des KSV diese Änderungen zu spüren bekommen. In Niedernberg setzte es am vergangenen Samstag eine deutliche Niederlage mit 4:32 Punkten. Lediglich Chris Reimund im Fliegengewicht konnte vier Punkte für Wersau verbuchen. Sonstige Wersauer Akteure waren alle Chancenlos. „Mit dieser Mannschaft würde Niedernberg selbst in der Oberliga den Titel holen“ war das ernüchternde Fazit vom Wersauer Sportwart und Ringer Marco Eller, der selbst diesmal nicht eine vorzeitige Niederlage vermeiden konnte. Niedernberg konnte viele ehemalige Zweitligaringer halten und gilt als Topfavorit in dieser Klasse. Sascha Reimund rückte ins Weltergewicht auf und zeigte im Griechisch-Römischen Stil eine ansprechende Leistung, jedoch kurz vor Ende der neuen 2 x 3 minütigen Kampfzeit musste er die Überlegenheit seines Gegners anerkennen. Florian Teutscher, Rolf Eller, Arno Heinzmann und Lorenz Hillerich konnten in ihren Kämpfen keine Akzente setzten und mussten sich geschlagen geben.

Am Samstag soll beim ersten Heimkampf  gegen Seeheim II diese Niederlage ausgebügelt werden. Zu Rundenbeginn ist das Niveau der Reservemannschaften noch schwer einzuschätzen, aber Seeheim II ist als Standortbestimmung für den KSV Wersau zu werten.

Kampfbeginn ist um 20.00 Uhr in der Mehrzweckhalle.

Zuvor startet die Jugendliga in die Saison. Der KSV Wersau hat eine Jugendmannschaft gemeldet und misst sich in der Gruppe D mit Seeheim, Großostheim und Hanau/Erlensee.

Der erste Vergleich ist am Samstag, 07.09. bereits um 19.00 Uhr gegen Seeheim.


Silber für Jung und Reimund in Kahl

Das traditionsreiche Gottfried-Becker-Wanderpokal Turnier in Kahl am Main fand am 09. Juni 2013 bereits in der 28. Auflage statt. Dort konnte sich die beiden Wersauer Recken Marc Jung und Chris Reimund bis in die Finals vorkämpfen, mussten dort aber jeweils Niederlagen einstecken.

Reimund (B-Jugend/ 46 kg) hatte es in seiner Gewichtsklasse mit einem Fünfer-Pool zu tun und legte in gewohnt aufreibenden Begegnungen nach Punkteführung seine Gegner Tanhel (Wolfshagen/ 3:2), Ritschel (Waldaschaff/ 8:0) und Bott (Kleinostheim/ 8:7) auf die Schultern. Im Finale konnte sich der Wersauer dann aber nicht mehr den gekonnt ausgeführten Griff-Techniken seines Unterdürrbacher Gegners Klüglein entziehen und unterlag deutlich nach Punkten (0:6, 0:6).

Ebenso wurde Jung (C/ 34 kg) mit Silber dekoriert. Der knappen Punktniederlage (3:4, 0:1) gegen Buchheimer (Schaafheim) ließ er einen hartumkämpften Schultersieg gegen Reising (Mömbris-Königshofen) nach 6:5 Punkteführung folgen.

Jung und Niemczyk auf dem Treppchen in Fahrenbach

Auch bei der 30. Auflage des traditionellen Johann-Gölz-Gedächtnisturnieres des SV Fahrenbach erreichte die KSV-Jugend Podestplätze. Marc Jung (34 kg/ C-Jugend) setzte sich im bezirksinternen Dauerduell im direkten Vergleich gegen Finn Strohmer (Rimbach) und Jannik Buchheimer (Schaafheim) durch. Im Finale unterlag er aber wie bereits im Vorjahr erneut seinem nordbadischen Konkurrenten Tim Scheid (Nieder-Liebersbach) und wurde folglich mit Silber dekoriert. Luka Niemczyk (29 kg/ E-Jugend) hatte sich mit Gegnern aus Gailbach und Unterdürkheim zu messen und konnte sich letztlich über Bronze freuen.

In der stark besetzten 46 kg Klasse der C-Jugend vermochte Nico Greubel nicht zu enttäuschen und wurde guter Vierter. In der vereinsinternen Auseinandersetzung setzte er sich gegen Tom Niemczyk durch, der damit den fünften Platz erreichte.

Turnier Fahrenbach 2013
V.l.n.r.: Kampfrichterin Alexandra Jung, Tom Niemczyk, Bronzegewinner Luka Niemczyk, Trainer Stefan Eller, Silbergewinner Marc Jung, Nico Greubel

Fünf Goldmedaillen für Wersauer Ringer
Daniel Seibold Doppelmeister

Bezirksmeisterschaft

Die erfolgreichen „Werscher“ Ringer vom Samstag mit Trainer Stefan Eller und dem Ersten Vorsitzenden Heinrich Koers

Tollen Ringkampfsport konnten die zahlreichen Zuschauer am vergangenen Wochenende im Brensbacher Gemeindezentrum genießen, als Ausrichter KSV Wersau elf Vereine des Bezirks Darmstadt-Odenwald begrüßen konnte, um die Bezirksmeister 2013 der A - E Jugend zu ermitteln.

Bei der Samstagsveranstaltung im freien Stil, die von 114 Teilnehmern besucht worden ist, verwies Daniel Seibold (A-Jugend/ 68 kg) seinen Vereinskameraden Sascha Reimund im Finale auf Rang zwei. Chris Reimund (A-Jugend/47 kg) kam in einer nervenaufreibenden Final-Auseinandersetzung ebenso zu Gold. Im 38 kg Limit der C-Jugend war Mirko Hanke nicht zu besiegen und errang Gold, während Torben Storch (46 kg) Platz 7 begnügen musste. In der gut besetzten 31 kg-Klasse der D-Jugend kam Marc Jung auf den Bronze-Rang. Im Limit bis 46 kg wusste Debütant Nico Greubel zu gefallen und gewann im Kampf um Platz fünf und sechs gegen Vereinskameraden Tom Niemczyk seinen ersten Kampf. Seine erste Goldmedaille nahm dagegen Luka Niemczyk (E-Jugend/ 29 kg) in Empfang.

Im griechisch-römischen Stil (Sonntag) wollten 106 Jugendliche ihre Meister ermitteln. So kam es zwischen Daniel Seibold und Sascha Reimund zum erneuten hochklassischen Final-Duell, welches Seibold erneut knapp mit 1:4, 1:0, 2:0 Punkten für sich entscheiden konnte. Torben Storch (C-Jugend/ 46 kg) kam erneut auf Platz 7. Bis 31 kg (D-Jugend) zog Marc Jung diesmal ins Finale ein, musste sich dort aber entscheidend geschlagen geben. Stark trumpfte diesmal Nico Greubel (46 kg) auf, der mit Bronze-Medaille bereits seine erste Plakette abholte. Tom Niemczyk erreichte im gleichen Limit Rang sechs. Seine ersten Sporen verdiente sich Neuling Philip Kühnl (E-Jugend/ 23 kg) mit einem sechsten Platz, während Luka Niemczyk (29 kg) trotz einer guten Leistung im Finale diesmal „nur“ mit Silber dekoriert wurde.

In der Gesamtwertung kam der KSV Wersau an beiden jeweils auf den sechsten Rang der Vereinswertung.

Ringerjugend misst sich im Brensbacher Gemeindezentrum

Am 09. und 10. März 2013 gibt die Ringerjugend des Bezirks Darmstadt-Odenwald ihr Stelldichein beim KSV Wersau, der die diesjährigen Meisterschaften der A bis E Jugend (Jahrgang 1996 – 2007) im freien Stil (Samstag) und griechisch-römischen Stil (Sonntag) im Gemeindezentrum in Brensbach ausrichtet. Die 108 Meldungen von 10 Vereinen versprechen dabei ein starkes Teilnehmerfeld mit qualitativ und quantitativ hochwertigen Kämpfen. Der Gastgeber selbst präsentiert sich hierbei mit neun Jugendlichen, deren Riege vom frischgebackenen Deutschen Vizemeister der A-Jugend, Daniel Seibold, angeführt wird.

Die Kämpfe beginnen am Samstag um 12. 00 Uhr während die Sonntagsveranstaltung bereits um 9.30 Uhr startet. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Der Vorstand des KSV hofft auf rege Unterstützung der Zuschauer für seine Jugend.

Seibold erringt Deutsche Vize-Meisterschaft
Daniel Seibold












Nicht Gold verloren, sondern Silber gewonnen im Limit bis 63 kg - Daniel Seibold Mit einer starken Vorstellung konnte Daniel Seibold (KSV Wersau) bei den Deutschen A-Jugend Meisterschaften im freien Stil, die vom 22. – 24.02.2013 vom AC Köln-Mühlheim ausgerichtet wurden, seine Beständigkeit in der nationalen Spitze bestätigen und errang die Silber-Medaille.

In der mit 27 Teilnehmern am stärksten besetzten Gewichtsklasse bis 63 kg musste er in seinem Pool sechsmal antreten, ehe der Pool-Sieg feststand. Nach dem Auftaktkampf in der ersten Runde am Freitagabend gegen Patrick Messer (Württemberg) zeigte der Wersauer am Samstag seine Turnier-Qualitäten und war gegen Sebastian Müller ( Sachsen-Anhalt), David Pitan (Württemberg), Matthias Schmidt (Nordbaden), Daniel Decker (Saarland) und Julian Gebhardt (Bayern) nicht aufzuhalten. Mit 52:3 technischen Wertungen zog Seibold somit verdient am Sonntag ins Finale ein. Dort traf er auf den hochmotivierten Marius Quinto (Südbaden), dem er sich kräftemäßig beugen musste und mit 1:3 und 0:8 unterlag. Dennoch ein großer Erfolg für den 16-jährigen Odenwälder der nach Bronze 2011 und dem vierten Platz 2012 erneut unter den besten deutschen Ringern seiner Klasse landete.

Chris Reimund hingegen konnte seine guten Leistungen bei den Landesmeisterschaften nicht kompensieren und musste sich mit Rang 12 unter fünfzehn Teilnehmern im Limit bis 42 kg zufrieden geben.

Seibold und Reimund erneut bei Deutschen Meisterschaften

Bei den diesjährigen Deutschen A-Jugend Meisterschaften (Jahrgang 1996 – 1998) im freien Stil, die vom AC Köln-Mühlheim ausgerichtet werden, sind seitens des KSV die beiden Wersauer Chris Reimund und Daniel Seibold (SC Großostheim), der sein Zweitstartrecht für den KSV wahrnimmt, vertreten.

Vize-Hessenmeister Reimund, nimmt zum dritten Mal an den nationalen Meisterschaften teil und misst sich erstmals im Kadetten-Bereich mit der bundesweiten Konkurrenz. Im Linit bis 42 kg sind hierbei 13 Teilnehmer gemeldet. Bereits seine sechste Teilnahme verzeichnet Hessenmeister Seibold, der in seinem letzten Jahr der A-Jugend auf jeden Fall zu den Medaillen-Kandidaten zählt. Dabei will er die Scharte von 2012 auswetzen, wo er als Vierter nur haarscharf an dem Podest-Platz vorbeischrammte. Er startet in der Gewichtsklasse bis 63 kg, die mit 26 Sportlern zu der meldeträchtigsten Klasse zählt.

Die Wettkämpfe beginnen am Freitag um 18 Uhr mit der ersten Qualifikationsrunde und werden am Samstag ab 9.00 Uhr fortgesetzt. Die Finalkämpfe von Platz 1-6 wiederum finden am Sonntag ab 9.00 Uhr statt.

Neuer Trainer beim KSV Wersau

Der Landesligist KSV Wersau hat seinen Trainerposten umbesetzt. Neuer Übungsleiter ist ab sofort der gebürtige Groß- Zimmerner Bernd Fröhlich, der Ahmet Görgü ablöst. „Menschlich und fachlich waren wir immer noch mit Ahmet Görgü zufrieden“, erklärt der Erste Vorsitzende Heinrich Koers, letztendlich habe aber eine gewisse Routine nach fünf Jahren die Chemie gestört. Auch wollte man sich die wohl einmalige Gelegenheit, einen Spitzentrainer verpflichten zu können, nicht entgehen lassen.

Selbst über 30 Jahre lang ein erfolgreicher Ringer und ehemaliger Junioren- Weltmeister, schaut Bernd Fröhlich mittlerweile auch auf eine ansehnliche Karriere als Vereinstrainer zurück, zuletzt beim Zweitligisten TSV Gailbach.

„Ausschlaggebend für meine Zusage war vor allem das Potential, das in dieser Mannschaft steckt. Der achte Tabellenplatz der letzten Saison spiegelt in keinster Weise die Möglich- keiten dieser Sportler dar“, so der frischgebackene Absolvent des A- Trainerlehrganges. Verbessert werden soll auch das Trainingsangebot in Zusammenarbeit mit dem AV Groß- Zimmern, in dessen Räumen das Donnerstagstraining stattfindet.

Hier stehen zusätzlich ein Kraftraum und eine Sauna zur Verfügung, ein Angebot, das auch so manchen Gastringer aus anderen Vereinen locken könnte. Der KSV Wersau bedankt sich herzlich bei seinem bisherigen Trainer Ahmet Görgü für die geleistete Arbeit und wünscht ihm viel Erfolg auf seinem weiteren Weg.

Das Männertraining findet wie erwähnt dienstags in Wersau, Sporthalle und donnerstags in Groß- Zimmern, Athletenhalle statt. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr, nach dem Jugendtraining, das ebenfalls von Bernd Fröhlich und Stefan Eller geleitet wird.

Daniel Seibold wird erneut Hessenmeister
Chris Reimund erst im Finale gestoppt


Ein äußerst erfolgreiches Wochenende konnten die Ringer des KSV Wersau bei der vom TSV Gailbach ausgerichteten Hessenmeisterschaften im freien Stil für sich verbuchen. Die beiden Wersauer A-Jugendlichen Daniel Seibold und Chris Reimund wurden nach starken Leistungen mit Gold und Silber dekoriert.

Seibold war im Limit bis 63 kg nicht zu bezwingen und rang sich mit 28:1 technischen Punkten in seinen drei Poolkämpfen in abgeklärter Manier ins Finale vor. Dort traf er auf seinen altbekannten Gegner Maurice Gimbel (Arheilgen) den er mit 3:2, 2.0 Punkten erneut niederhalten konnte und somit verdient Hessenmeister wurde. Chris Reimund (42 kg) seinerseits hatte ebenfalls vier Kämpfe zu bestreiten. Nach zwei schnellen Schultersiegen hatte er es im Poolfinale mit Robin Erthel (Seeheim) zu tun, welchen in einem aktionsreichen Kampf nach 8:6 Punkteführung nach der ersten Runde im zweiten Kampfabschnitt schultern konnte. Im Endkampf reichte die Kraft nicht mehr und er musste dort Quinten Butler (Aschaffenburg-Damm) nach einer Punktniederlage den ersten Rang überlassen.

Trotzdem wurde die Leistung der beiden Wersauer von Landestrainer Jens Gündling honoriert, indem er beiden Ringern eine Einladung für den Lehrgang zur Deutschen A-Jugend Meisterschaft, welche vom 22.02 – 24.02.2013 in Köln-Mühlheim stattfindet, übergeben hat.

Bezirksmeisterschaften der Männer

Nach dem Kampf ist vor dem Kampf, heißt es so schön, und deshalb traten einige Ringer des KSV Wersau am letzten Wochenende schon wieder zum Kräftemessen bei den Bezirksmeisterschaften der Männer in Groß-Zimmern an.

Obwohl die Betreuer Thomas Seibold und Nils Klinger nur mit einer Jugend-Auswahl zu den Vergleichen angereist waren, kann sich die Ausbeute von einer Gold- und zwei Bronzemedaillen durchaus sehen lassen.

Bei den Freistilkämpfen am Samstag glänzte vor allem der mit Zweitstartrecht für Wersau kämpfende Daniel Seibold (66kg), der sich fast ohne Punktverlust durch die qualitativ am stärksten besetzte Klasse arbeitete um im Finale den Oberligaerfahrenen Eric Chalupka (FSV Münster) in die Schranken zu weisen.

Im selben Gewichtslimit musste sich auch Florian Teutscher behaupten, verletzte sich jedoch nach einem passablen Start und musste die restlichen Kämpfe aufgeben, was sich in Platz 6 niederschlug.

Ohne Not kam schließlich Niklas Salomons zu Platz 3 (von 3), der einzige Vorteil, den ein nur mäßig besuchtes Turnier haben kann.

Am Sonntag bei den Griechisch- Römischen Kämpfen reichte es auch für Daniel Seibold „nur“ zu Bronze, obwohl er es auch hier mit den meisten Greco- Spezialisten aufnehmen konnte.

Auch mitgereist waren der verletzte Florian Teutscher (Platz 8) und Peter Born (Platz 6), der sich in der starken 66 kg- Klasse ganz gut zurechtfand, letztendlich aber seinen höher- klassigeren Konkurrenten die Siege überlassen mußte.

Dass man mit einer etwas höheren Teilnehmerzahl durchaus vorne mitringen könnte, zeigt der Platz 6 der Vereinswertung, noch vor den Oberligisten SV Fahrenbach und SG Arheilgen.

So bleibt zu hoffen, das sich der Trainingsfleiss auch bei den Hessenmeisterschaften am 19. und 20.1.2013 (Schaafheim,Freistil) und am 26. und 27.1.2013 (Gailbach, Griechisch-Römisch) in gute Ergebnisse niederschlägt.

KSV Wersau - RSV Elgershausen 13:22

Auch im letzten Kampf der Verbandsrunde mußte der KSV Wersau eine Niederlage hinnehmen, wobei man sich jedoch achtbar gegen die stark auflaufenden Elgershäuser schlagen konnte.Das Fazit des Trainers Ahmet Görgü spiegelt eigentlich den Verlauf der gesamten Runde wider: „Hätten wir heute in Wunschbesetzung gestanden, wäre ein Sieg sicher möglich gewesen.“ So mußten allerdings auch dieses Mal taktische Zugeständ- nisse gemacht werden, um überhaupt eine komplette Mannschaft stellen zu können. Dabei begann der Kampf recht vielversprechend mit einem Schultersieg von Chris Reimund (50kg GR) und einem überlegt herausgerungenen 3:0 Punktsieg von Lorenz Hillerich (130 kg GR) über Elgershausens Ringertrainer Denny Heine. Seinen besten Kampf der Saison bestritt Neuling Samuel Spurk (55 kg F), der mit seinem Gegner lange auf Augenhöhe mitringen konnte, eine unglückliche Schulterniederlage jedoch nicht vermeiden konnte.

Es folgten zwei Niederlagen durch Aufgabe bzw. Übergewicht durch A.Görgü (96kg F) und Florian Teutscher (60kg F), bevor wieder ansprechendes Ringen gezeigt wurde. In die Klasse 84 kg GR aufgerückt, mußte Marco Eller Schwerstarbeit verrichten, um seinem fast 10 kg schwereren Gegner nur einen 3:1 Punktsieg zu überlassen. Dasselbe Ergebnis bei Fabio Beer (74 kg F), der seine erste Runde noch durch geschickte Konter gewinnen konnte, dann aber gegen den körperlich überlegenen T. Simoneit nur noch Schadensbegrenzung betreiben konnte.

Im letzten Kampf des Abends wurde der eingesprungene Michael Wörner (74 kg GR) von Siegringer Lukas Beinecke geschultert.

Alles in allem eine sehr durchwachsene Saison für den KSV Wersau, der mit dem Saisonziel „Mittelfeldplatz“ gestartet ist und die Runde auf Platz 8 vor Schaafheim II und Absteiger Fahrenbach II beendet. Immerhin konnte immer eine wettkampffähige Mannschaft aufgeboten werden, was selbst hochklassigen Vereinen nicht immer gelingt.

Bedanken möchte sich der KSV Wersau bei allen treuen Fans, Helfern und Unterstützern und wünscht Ihnen und Ihren Familien ein erfolgreiches Jahr 2013.

SRV Dettingen - KSV Wersau 34 : 0

Keine Waageniederlage und den einen oder anderen Mannschaftspunkt mitnehmen - das war die sparsame Vorgabe an den KSV Wersau, der bereits am vorletzten Wochenende beim Tabellenführer SRV Dettingen antreten mußte. Dass das Endergebnis nun doch so schmerzhaft ausfiel, lag weniger an der Kampfmoral der Wersauer als am überragenden Trainingsstand der Dettinger. Dies bekamen vor allem Chris Reimund (50 kg), Samuel Spurk (55 kg) und Sascha Reimund (66 kg) zu spüren, die Schulterniederlagen hinnehmen mußten. Ebenso überfordert wie der noch junge Kampfleiter waren auch die „Aushilfsringer“ Michael Wörner (74 kg GR, Schulterniderlage) und Stefan Eller (96 kg, Punktniederlage), ohne die man jedoch gar nicht erst losfahren müssen hätte. Spannender die Kämpfe von Florian Teutscher (60 kg), Marco Eller (84 kg), Fabio Beer (74 kg F ) und Christian Schimmelschmidt (130 kg), die alle nah an einem Schultersieg bzw. einem Rundengewinn vorbeischrammten, letztendlich aber doch unterlagen.

KSV Neu- Isenburg - KSV Wersau 24:12

Wesentlich teurer als in der Vorwoche verkaufte sich der KSV Wersau am letzten Freitag beim Tabellenzweiten Neu - Isenburg, der zu diesem Zeitpunkt noch von der Meisterschaft träumen durfte. Leichtes Bauchweh verursachten den Gastgebern so vor allem Sebastian Schimmelschmidt (96 kg) mit einem schnellen Schultersieg, sowie Sascha Reimund (66 kg), der seinem Gegner nach zwei verlorenen Runden noch eine Schulterniederlage per „Odenwälder Wickler“ beibrachte. Chancenlos waren Chris Reimund (50kg), Samuel Spurk (55 kg), Florian Teutscher (60 kg), Michael Wörner (74 kg F) und Lorenz Hillerich (130 kg), die von ihren technisch und körperlich überlegenen Gegnern abgefertigt wurden. Im letzten Kampf konnte Marco Eller (74 kg GR) nach harter Arbeit schließlich noch einen Schultersieg feiern.

Vorschau: Am Freitag, den 21.12. um 20.30 Uhr tritt der KSV Wersau zuhause gegen den RSV Elgershausen an.Obwohl die Abstiegsgefahr nach dem letzten Wochenende nun endgültig gebannt ist, wollen die Wersauer Ringer den auswärts schwächeren Nordhessen noch einmal ordentlich Paroli bieten, bevor am Samstag mit unserer Weihnachtsfeier beim Gickelswirt (19.30 Uhr) diese nicht ganz glückliche Verbandsrunde beendet wird. Alle Fans, Freunde und Unterstützer sind hierzu herzlich eingeladen.

Ringer-Jugend beendet Saison auf Platz drei

Zum letzten Kampf der Premieren-Saison 2012 der Hessischen Jugendliga trat die JWG Wersau/ Groß-Zimmern beim KSV Rimbach an. Diese waren bereits vorher für die Endrunde der Jugendliga qualifiziert, die am 29.12.2012 im Ringerleistungszentrum in Aschaffenburg stattfindet. Die Odenwaldhalle war bereits gut gefüllt, als sich beide Mannschaften gegenüber standen. Mit 5:3 Siegen für den Gastgeber wurde hat sich die JWG teuer verkauft. Mit Schultersiegen konnten Paul Nimmerfroh (39 kg) und Niklas Salemons (60 kg) aufwarten. Einen Achtungserfolg erzielte zudem Marc Jung (34 kg) gegen seinen „Angst“-Gegner Nico Schmitt mit einem knappen Punktsieg. Niederlagen mussten dagegen und Ole Nimmerfroh (26 kg), Mert Akkoyun (29 kg), Tom Niemczyk (44 kg) und Torben Storch (50 kg) einstecken.

Im Endklassement landete die JWG Wersau/ Groß-Zimmern somit mit 4: 8 Punkten hinter dem SV Fahrenbach und dem KSV Rimbach und vor dem KSV Bensheim. Für 2013 ist nach der durchweg guten Zuschauer-Resonanz auch wieder geplant eine wettkampffähige Jugend-Mannschaft auf die Beine zu stellen.

Einladung zur Weihnachtsfeier

Wie alle Jahre wieder, möchte der KSV Wersau auch dieses Jahr all seine Aktiven, Fans, Freunde, Helfer und Gönner zu einer gemütlichen und fröhlichen Weihnachtsfeier einladen.

Diese findet am 22.12.2012 ab 19.30 Uhr im Vereinslokal "Zum Gickelswirt" statt. Auf dem Programm stehen dieses Jahr wieder unser beliebtes Schnitzelbüffet sowie eine "amerikanische Versteigerung" mit wertvollen Preisen.

Anmeldungen werden noch bis zum 18.12.2012 angenommen von

Heinrich Koers, Tel. 06161/807220 oder
Manuela Klinger, Tel. 06162/962881

JWG Wersau/ Groß-Zimmern bezwingt Bensheim auch im Rückkampf
Jahresabschluss-Turnier bei Einzelwettkämpfen

Die Jugend-Wettkampfgemeinschaft Wersau/Groß-Zimmern zeigte sich von der Niederlage der Vorwoche in Fahrenbach gut erholt. Beim Heimkampf gegen Bensheim, der diesmal in Groß-Zimmern ausgetragen wurde präsentierten sich die Gastgeber wieder vor großer Zuschauer-Kulisse schickten die Bergsträßer mit 5: 2 Punkten nach Hause.

Zu Beginn musste sich Neuling Dennis Vaserov (29 kg/ Groß-Zimmern) seinem erfahreneren Gegner geschlagen geben. Danach spielte Marc Jung (34 kg/ Wersau) seine Routine aus, um gegen den körperlich stabileren Gegenüber einen ungefährdeten Sieg einzufahren. Pascal Schlemper (39 kg/ Groß-Zimmern) konnte sich im ungeliebten griechisch-römischen Stil nicht auf seinen Gegner einstellen und unterlag entscheidend. Den souveränsten Auftritt hatte erneut Paul Nimmerfroh (44 kg/ Groß-Zimmern), der den stärksten Gästeringer nach knapper Punkteführung auf die Schultern legte. Die restlichen Punkte trugen Ole Nimmerfroh (Groß-Zimmern/ 26 kg), Torben Storch (50 kg) und Niklas Salemons (beide Wersau/ 60 kg) zum Gesamtsieg bei.

Der letzte Kampf der Jugendliga 2012 findet nun am 15.12.2012 beim KSV Rimbach in der Odenwaldhalle statt.

Zum Jahresabschluss-Turnier 2012 des Bezirks Darmstadt-Odenwald im freien Stil, welches in der Bensheimer Weststadthalle ausgetragen wurde schickte der KSV sechs Athleten auf die Matten. Nicht gefordert wurde hier Marc Jung (31 kg) der problemlos Erster wurde. Mit bronzenem Edelmetall wurden gleich vier Ringer, nämlich Torben Storch (44 kg), Neuling Atakan Uydur (47 kg), Niklas Salemons (54 kg) und Simon Uhrmacher (65 kg) ausgezeichnet. Einen vierten Rang steuerte zudem Neuling Anil Pire (57 kg) zum Gesamtergebnis bei.

Ringkampf 01.12.2012:

KSV Wersau - ASV Schaafheim II

Tabellenende Adieu

Beim vorletzten Heimkampf der Saison, konnten am vergangenen Samstag, die Ringer des KSV Wersau nochmals zwei Pluspunkte verbuchen. Nachdem die ärgste Abstiegsgefahr die Woche zuvor gebannt wurde, ist man durch den Erfolg gegen Schaafheim II in der Tabelle mit 8:22 Punkten sogar auf den achten Platz vorgerückt. Mit nunmehr vier Punkten Vorsprung auf das Schlusslicht, sollte der Klassenerhalt nun endgültig gesichert sein. Zwar stehen noch drei schwer Kämpfe in der Hessischen Landesliga gegen die Spitzenmannschaften für Wersau bevor, aber nächste Woche stehen sich der neunt und zehnt platzierte, Niedernberg II und Fahrenbach II direkt gegenüber und werden die Abstiegsfrage unter sich ausmachen.

Die Punkte gegen Schaafheim II wurden bereits an der Waage dem KSV zugesprochen. Die Gäste hatten personelle Probleme und konnten nur mit sechs Ringern eine unvollständige Mannschaft aufbieten. Zwar war die Spannung heraus, aber die Gästeakteure zeigten beim anschließenden Freundschaftskampf gute Moral Fünf der acht Einzelpaarungen wurde von den Schaafheimer gewonnen. Nur durch die bisher gezeigte Konstanz und immer wieder eine wettkampffähige Mannschaft aufzubieten, hatte diesmal Wersau das Glück auf seiner Seite um die Punkte abzugreifen, denn der Freundschaftskampf ging mit 12:20 Punkten daneben.

Zu Beginn mussten sich Chris Reimund (Fliegengewicht) in seiner dritten und Benedikt Bärens (Schwergewicht) in seiner zweiten Kampfrunde entscheidend geschlagen gegeben. Aber Lorenz Hillerich (96kg) kampflos und Florian Teutscher (60kg) mit einem schnellen Schultersieg konnten ausgleichen. Das Bantamgewicht wurde von beiden Mannschaften nicht besetzt.

Sascha Reimund und Fabio Beer waren gegenüber der Vorwoche jeweils ein Gewichtsklasse gestiegen. Reimund im Federgewicht führte bereits in seinem Kampf, musste jedoch mit zunehmender Kampfdauer zurückstecken und verlor in der vierten Runde. Fabio Beer hatte gegen den sonst in der Oberliga startenden Schaafheimer ebenso keine Chance, wie Sebastian Schimmelschmidt im Mittelgewicht. Erst Marco Eller holte kampflos nochmals vier Zähler für Heimmannschaft. In der Endabrechnung war das Ergebnis für Wersau im Freundschaftskampf Nebensache, denn hauptsächlich der 32:0 Waagensieg war für den Verein wichtig.

Zwei schwere Auswärtskämpfe stehen jetzt bevor. Am Samstag (08.) ist man zu Gast beim Tabellenführer in Dettingen und am darauf folgenden Freitag (14.) läuft man beim KSV Neu-Isenburg auf. Beide Vereine kämpfen um die Meisterschaft in dieser Klasse und liebäugeln mit dem Aufstieg.

Ringkampf 24.11.2012:

SV Fahrenbach II - KSV Wersau

Abstiegsgefahr gebannt

Erleichterung bei den Ringern des KSV Wersau nach dem Mannschaftskampf am vergangen Wochenende. Mit einem deutlichem 27:8 Punketsieg distanzierten die Gersprenztaler den direkten Mitabstiegskonkurrenten Fahrenbach II und haben nun den Vorteil auf ihre Seite. Mit zwei Punkten Vorsprung in der Tabelle und dem besseren direkten Vergleich auf das Schlusslicht, wurden erst einmal die Abstiegssorgen verringert. „Jetzt müsste es schon sehr Paradox laufen, wenn dies nicht reichen sollte“ so der sichtlich erleichterte Vorsitzender Heinrich Körs nach dem Kampf. Fahrenbach müsste, um noch an Wersau vorzuziehen, aus den verbleibende vier Kämpfe zwei Siege erringen, „aber wir wollen auch noch punkten und vernünftig die Saison abschließen“. Ob es überhaupt noch einmal eng wird, bleibt abzuwarten. Selbst im vorentscheidenden Abstiegsduell hatte Fahrenbach II mit personellen Problemen zu kämpfen. Das eine Weltergewicht wurde nicht besetzt und zwei Ringer mussten nach ihrem Kampf gegen Wersau noch in der Oberligamannschaft aushelfen. Dies hat zur Folge, dass das Endergebnis nachträglich noch auf 32:4 Punkte für Wersau korrigiert wird, da die Ringer zwar starten dürfen um die Mannschaft zu vervollständigen, aber keine Mannschaftspunkte verbuchen können.

Im Gegensatz dazu präsentierte sich diesmal der KSV Wersau als sehr kampfstark. Erstmal in nahezu Bestbesetzung sollte nichts dem Zufall überlassen werden. Selbst Routinier Rolf Eller erklärte sich nochmals bereit die Ringerschuhe zu schnüren und hatte mit einem Aufgebot im Weltergewicht für eine Überraschung gesorgt. Kämpfen für seine Punkte musste er nicht, er siegt kampflos. Weitere Punkte holten mit schnellen Schultersiegen Christian (96kg) und Sebastian (84kg) Schimmelschmidt. Bereits nach wenigen Sekunden hatten Sie ihre Gegner bezwungen. Ebenfalls ungefährdet konnten sich Sascha Reimund (60kg), Fabio Beer (66kg) und Marco Eller (74kg) mit jeweils technischer Überlegenheit durchsetzen und Benedikt Bärens steuerte ebenfalls noch einen Punktsieg bei. Chris Reimund im Fliegengewicht bekommt seine Punkte noch nachträglich zugesprochen und einziger Wehrmutstropfen aus Sicht des KSV war die Niederlage von Samuel Spurk (55kg) in seiner dritten Kampfrunde.

Am Samstag (01.) kommt es zum Vergleich mit der Reservemannschaft aus Schaafheim. Die Gäste befinden sich im gesicherten Mittelfeld und ließen es zuletzt etwas ruhiger angehen. Wenn die Ringer ihre Leitung wieder voll abrufen können, liegt ein Sieg im Rahmen des Möglichen. Anpfiff des Mannschaftskampfs ist um 20.00 Uhr in der Mehrzweckhalle.

Fahrenbacher Jugend erneut zu stark

Goldener Sonntag für Jung in Rimbach

Auch im Rückkampf zeigten sich die Fahrenbacher Jugendlichen vor großer Zuschauer-Kulisse der JWG Wersau/ Groß-Zimmern überlegen. Dabei standen aber die Vorzeichen bei der JWG ungünstig, da sie krankheitsbedingt nicht komplett stand und die Punkte im 23-kg und 44-kg Limit kampflos hergeben musste.

Analog der Vorkampf-Begegnung wurde Ole Nimmerfroh (Groß-Zimmern/ 26 kg) früh überrascht und musste seinen Kampf verloren geben. Seine momentan gute Form bestätigte Marc Jung (Wersau/ 29 kg) und kam zu einem schnellen Schultersieg. Pascal Schlemper (Groß-Zimmern/ 34 kg) hingegen wurde eine Unaufmerksamkeit zum Verhängnis. Punktegarant Paul Nimmerfroh (Groß-Zimmern/ 39 kg) zeigte auch dieses Mal seine Klasse und schulterte seinen Gegner frühzeitig. Torben Storch (Wersau/ 44 kg) hatte es wieder mit seinem Vorkampf-Gegner zu tun. Dessen Routine konnte er mit seinem Kampfgeist leider nicht kompensieren und musste eine Niederlage einstecken. Lange Zeit offen gestaltete Niklas Salemons (Wersau/ 60 kg) seine Auseinandersetzung musste sich dann aber der körperlichen Überlegenheit seines Gegners beugen.

Rimbach
Siegerehrung in der 29 kg Klasse der D-Jugend

Das inzwischen etablierte Odenwald-Pokalturnier des KSV Rimbach im griechisch-römischen Stil lockte 250 Teilnehmer aus ganz Deutschland nach Südhessen, die für qualitativ- und quantitativ hochwertige Wettkämpfe sorgten. Die Wersauer Delegation trat hierbei mit vier Ringern an.

Marc Jung (29 kg/ D-Jugend) zeigte schöne Wurftechniken und ließ in seinen drei Begegnungen keinem Kontrahenten eine Chance und wurde somit verdient Erster. Schwer hatte es diesmal Sascha Reimund (63 kg/ A/B-Jugend). Nach einem schönen Schultersieg in Runde eins musste er sich zweimal starker Konkurrenz aus Nordbaden beugen, wobei auch der „Unparteiische“ seinen Teil hierzu beitrug. Den Platzierungskampf um den fünften Platz konnte er aber nach einer tollen kämpferischen Leistung noch zu seinen Gunsten drehen. Keine Chance hatte dieses Mal Niklas Salemons (54 kg/ A/B-Jugend) der sich als Jüngster seiner Klasse gleich mit den beiden Favoriten messen musste. Ähnlich erging es Torben Storch (46 kg/ C-Jugend), der, eine Gewichtsklasse aufgerückt, sich körperlich überlegenen Gegner gegenüber sah.

Nach diesem vollen Wettkampf-Programm ist aber keine Zeit sich auszuruhen. Bereits am nächsten Wochenende stehen die weiteren Wettkämpfe an. Die JWG Wersau/ Groß-Zimmern empfängt in der Jugendliga Hessen am Freitag, 30.11.2012 um 19 Uhr den KSV Bensheim in Groß-Zimmern. Am Sonntag, 02.12.2012 findet das Jahresabschluss-Turnier des Bezirks Darmstadt-Odenwald in Bensheim statt.

Ringkampf 17.11.2012:

KSV Wersau - SRV Kahl

Showdown steht bevor

Im Rückkampf gegen Kahl gelang dem KSV Wersau nicht der erhoffte Erfolg. In der Vorrunde behielten die Ringer um Trainer Ahmet Görgü noch die Oberhand, jedoch ließen sich die Gäste diesmal nicht Überraschen und siegten mit 22:13 Punkten. Wersau verweilt weiterhin mit 4: 22 Punkten gemeinsam mit Fahrenbach II am Tabellenende der Hessischen Landesliga.

Der Beginn des Mannschaftskampfes war alles andere als Optimal. Das Fliegengewicht wurde wieder kampflos abgegeben und auch im Schwergewicht gingen die Punkte überraschend an die Gäste. Benedikt Bärens sah schon wie der sichere Sieger aus, gewann bereits die ersten beiden Runden, verpasste sich dann aber und wurde von seinem Gegner geschultert. Durch berufs- und verletzungsbedingte Ausfälle musste Ringertrainer Görgü im Halbschwergewicht einspringen, konnte jedoch die Punktniederlage nicht abwenden.

Zwar sammelte Samuel Spurk im Bantamgewicht vier Punkte kampflos für Wersau und Sascha Reimund konnte mit einem schnellen Schultersieg im Federgewicht nochmals verkürzen, aber danach waren die Gäste in den mittleren Gewichtsklassen überlegen. Sebastian Schimmelschmidt (84kg) und Peter Born (74kg) hatten keine Chance und Fabio Beer im Leichtgewicht konnte die Punktniederlage nur in Grenzen halten. Der Schultesieg von Marco Eller zum Abschluß war für Wersau nur noch Ergebniskosmetik.

„Jetzt kommt es an Samstag (24.) zum wichtigsten Kampf der Saison“, so Vorsitzender Heinrich Körs, „Wer den verliert, für den wird es verdammt eng“. Die Wersauer müssen beim direkten Mitabstiegskonkurrenten in Fahrenbach antreten. Behalten die Gersprenztaler wie im der Vorrunde die Oberhand, hätten Sie den Vorteil auf ihrer Seite, jedoch gerade die Reservemannschaft von Fahrenbach stellte die Wersauer immer wieder vor Probleme. Beginn des Mannschaftskampfs ist bereits um 18.30 Uhr.

Marc Jung erkämpft sich Bronze

Beim achten international ausgerichteten Phlilip-Seitz-Turnier in Kleinostheim, welches deutschlandweit unter den Freistilern einen ausgezeichneten Ruf genießt und das Niveau einer Deutschen Meisterschaft aufweist, tummelten sich diesmal 381 (!) Athleten der A bis D-Jugend auf acht Matten. Aus Wersau nahmen 3 Ringer an dieser Mammut-Veranstaltung teil.

Marc Jung (29 kg/ D-Jugend) hatte im ersten Vergleich Dauerrivalen Deniz Güvener (TSV Gailbach) mit 3:3, 1:3, 1:4 trotz ansprechender Leistung das Nachsehen. Diesem Kampf ließ er zwei Siege folgen, ehe er in der vierten Begegnung Mike Sell (ASV Schaafheim) knapp mit 0:2, 1:3 beugen musste. Mit dieser Leistung darf er sich über Bronze freuen.

Einen guten sechsten Platz verzeichnete Chris Reimund (46 kg/ A-Jugend) in einem starken Teilnehmerfeld unter zehn Ringern. Dabei bezwang er unter anderem den im Vorfeld hochgelobten Jason Markgraf vom Liga-Konkurrenten StRV Dettingen in einer rassigen Auseinandersetzung mit 2:5, 4:4, 6:0 Punkten.

Ebenso zeigte Daniel Seibold, der den Turnier-Zyklus dank seines Zweitstartrechts für Wersau bestreitet, eine gute Leistung im 63 kg Limit der A-Jugend. In der mit 27 Teilnehmern am stärksten besetzten Klasse konnte er in der ersten Runde einen soliden 2:0 Punktsieg erringen. Im zweiten Durchgang hatte er es mit dem amtierenden Deutschen B-Jugend-Meister Julian Gebhard (SV Hallbergmoos) zu tun gegen den er denkbar knapp mit 2:0, 0:1, 1:1 unterlag. Eine Knöchelverletzung verhinderte eine weitere Teilnahme an dem Turnier, so dass er letztlich auf dem Platz 14 landete.

Ringkampf 10.11.2012:

RWG Hanau/Erlensee - KSV Wersau

Ringer verpassen Chance

Die Chance auf einen Erfolg haben die Ringer des KSV Wersau am vergangenen Samstag nicht genutzt. Beim Mannschaftskampf in Hanau kamen die Akteure um Mannschaftsführer Nils Klinger nicht über eine 15:21 Niederlage hinaus. „Hätten wir in der Aufstellung etwas gepokert und uns alle gegenseitig hochgezogen, wäre durchaus mehr drin gewesen“ so Klinger. War die Mannschaft noch vor dem Start der Rückrunde optimistisch, verbleiben jetzt nur noch wenige Chancen in den ausstehenden Kämpfen um ein sportliches Fiasko und den Abstieg abzuwenden. Vieles deute auf den finalen Kampf gegen den direkten Mitabstiegskonkurrenten Fahrenbach hin, „wenn solche Vorlagen nicht genutzt werden, können wir keine Punkte sammeln und das Tabellenende vorzeitig verlassen“. Wersau konnte zum wiederholten Male in dieser Saison nicht vollständig auflaufen. Wurden auf der Matte jeweils durch die RWG Hanau/Erlensee und auch von Wersau vier Einzelkämpfe gewonnen, so war das Fliegengewicht gleich zu Beginn ausschlaggebend. Hier konnte Wersau keine Ringer aufbieten und der Jugendringer von Hanau kassierte somit den fünften Einzelerfolg kampflos, was für das Gesamtergebnis zu Gunsten des Gastgebers entscheidend war.

Nach der Abgabe des Fliegengewichts konnte Benedikt Bärens im Schwergewicht einen schnellen Schultersieg für Wersau erkämpfen. Samuel Spurk (55kg) und Christian Schimmelschmidt (96kg) konnten nichts entgegensetzten und verloren ihre Kämpfe. Erst Sascha Reimund im Federgewicht konnte wieder überzeugen und siegte mit 3:1 Rundenerfolge. Sebastian Schimmelschmidt (84kg) legte sogar nach und erkämpfte sich in der dritten Kampfrunde einen Schultersieg. Tragisch wurde es im Leichtgewicht. Fabio Beer behielt zwar in der ersten Runde noch die Oberhand, verletzte sich im weiteren Kampfverlauf und konnte sich nur noch durch eine Punktniederlage über die Zeit retten. Als jedoch Peter Born gegen den überlegenen Hanauer Ringer im ersten Weltergewicht verlor, war die Entscheidung vor dem letzten Kampf gefallen. Zwar siegte hier Marco Eller sicher nach drei Kampfrunden, konnte aber das Endergebnis nur auf 15:21 Punkte verkürzen.

Beim anstehenden Heimkampf am Samstag (17.) erwarten die Wersauer die Gäste aus Kahl. In der Vorrunde gelang ein Auswärtssieg. „Uns bleibt zu Hoffen, das uns wieder so ein Kunststück wie im Hinkampf gelingt“ so Klinger, der auf die Unterstützung der eigene Zuschauer in dieser prekären Lage setzt. Anpfiff ist um 20.00 Uhr in der Mehrzweckhalle in Wersau.


Ringkampf:

KSV Wersau - SCJ Wasserlos

Ringer packen es nicht Ringen

Waren die Ringer des KSV Wersau in der letzten Saison noch zweimal gegen Wasserlos erfolgreich, wendete sich in diesem Jahr das Blatt und Wasserlos siegte auch im Rückkampf. Mit deutlichen 9 : 27 Punkten setzten sich die Gäste am vergangen Samstag durch und sind weiterhin in der Spitzengruppe, wogegen Wersau am Tabellenende der Hessischen Landesliga verweilt.

Nur zwei Einzelsiege konnte die Heimmannschaft verbuchen. Chris Reimund im Fliegengewicht holte in der zweiten Runde einen Schultesieg und Benedikt Bärens im Schwergewicht bekam kampflos die Punkte zugesprochen. Noch zu Überzeugen wusste Sascha Reimund im Federgewicht, jedoch konnte er die Punktniederlage nach vier Kampfrunden nicht verhindern. Alle sonstigen Akteure des KSV Wersau hatten keine Chance gegen ihre Kontrahenten und gaben die Wertungen ab.

Am kommenden Samstag (10.) laufen die Wersauer bei der Wettkampfgemeinschaft Hanau/Erlensee auf. Zwischenzeitlich hat sich die RWG gefangen und keine Abstiegssorgen mehr, was vielleicht eine kleine Chance für den KSV Wersau auf einen Erfolgt bietet. Vorankündigung: Beim nächsten Heimkampf am Sa. 17.11. gegen Kahl ist ein kleines gemütliches Beisammensein vorgesehen. Kulinarisch wird von dem Trainer des KSV, Ahmet Görgü, original Döner vom Drehspies serviert.

Die Wertungen in Einzelnen:

Gew.

KSV Wersau

SCJ Wasserlos

Pkt

Zeit

Ergebnis

50G

Chris Reimund

-

Patryk Jasienowicz

4-0

02:37

SS 3:2

55F

Samuel Spurk

-

Yannick Ott

0-4

01:15

SS 0:11

60G

Florian Teutscher

-

Matthias Knaus

0-4

01:18

SS 0:4

66F

Sascha Reimund

-

Mateo Dodos

1-3

08:00

PS 5:14

74A

Peter Born

-

Drazen Dodos

0-4

04:30

SS 0:14

74B

Fabio Beer

-

Peter Martel

0-4

00:46

SS 0:3

84G

Sebastian Schimmelschmidt

-

Jonas Körner

0-4

04:33

SS 4:11

96F

Lorenz Hillerich

-

Sascha Wissel

0-4

04:51

SS 5:5

130G

Benedikt Bärens

-

 

4-0

 

OG 0:0

.  
                                                                         Gesamt:                      9  -  27


Starke Leistung bringt Gold für Marc Jung

Diesmal als einziger Vertreter des KSV Wersau am Start, hinterließ Marc Jung beim Goldbach-Cup der im klassischen Stil ausgetragen wurde einen souveränen Eindruck. Bei der mit insgesamt 162 Teilnehmern (A bis E-Jugend) gut besuchten Veranstaltung kämpfte Jung in der 29 kg-Klasse der D-Jugend. Dort hatte er drei Kämpfe zu bestreiten.

Von der ersten Minute an zeigte der Wersauer, wer den größeren Siegeswillen hatte. So kam er gegen Lukas Buchheimer (Schaafheim) nach 4:0 Führung zu einem schnellen Schultersieg. Im zweiten Kampf genügte ihm ein technisch überlegener Punktsieg (7:0, 6:0) gegen Noah Kuhn (Niedernberg). Die letzte Begegnung gegen Marcel Jünger (Seeheim) beendete er nach deutlicher Führung (6:0, 4:0) ebenfalls mit einem Schultersieg. Damit stand Marc Jung zum ersten Mal 2012 ganz oben auf dem Siegerpodest.

Ringkampf:
KSC Niedernberg II - KSV Wersau

Abstiegssituation wird nicht besser

Ringen „Landesliga paradox?“ Diese Frage stellten sich die Ringer des KSV Wersau nach dem Kampf in Niederberg am letzten Wochenende. Gegen den direkten Mitabstiegskonkurrenten haben sich die Gersprenztaler etwas vorgenommen, denn im Vorkampf war es nur eine knappe Niederlage und auch die personellen Probleme der Bundesligareserve sollten in die Karten des KSV spielen. Jedoch wurde Wersau eines besseren belehrt, mit 12 : 23 Punkten setzte es eine deutliche Niederlage. „Bot Niederberg II in der vergangenen Woche keine vollständige Wettkampfmannschaft auf, waren jetzt Akteure aufgestellt, die durchaus in der Spitzengruppe mitringen können“ , so das Fazit des Mannschaftsführers Nils Klinger. „ Es ist immer wieder verwunderlich, wie unterschiedlich stark die Mannschaften von Woche zu Woche auflaufen“.

Für Wersau begann der Mannschaftskampf noch recht gut. Zwar wurde das Fliegengewicht kampflos abgegeben, dafür konnte im Schwergewicht Benedikt Bärens mit einem schnellen Schultersieg und Samuel Spurk (55kg) kampflos acht Mannschaftspunkte verbuchen. Dann jedoch gelang den KSV-Akteuren trotz großem Einsatzwillen vorerst kein weiterer Einzelerfolg. Sebastian und Christian Schimmelschmidt blieben im Mittel- und Halbschergewicht ohne Erfolg. Jeweils eine Gewichtsklasse tiefer starteten Sascha Reimund (60kg) und Fabio Beer (66kg). Jedoch konnten beide die jeweils knappe und umkämpfte Punktniederlage nicht verhindern. Lediglich Beer konnte sich einmal durchsetzten und eine Einzelrunde gewinnen. Peter Born war im ersten Weltergewicht chancenlos und erst zum Abschluss war wieder ein Wersauer erfolgreich. Marco Eller musste sich aber für seinen 3:1 Sieg nach Kampfrunden mächtig ins Zeug legen. In der Summe ein ernüchterndes Ergebnis und auch in der Höhe der Niederlage ein deutliches Zeichen, dass in diesem Jahr der Klassenverbleib ein hartes Stück Arbeit wird. Mit zwei Punkten Rückstand auf Tabellenplatz acht (Niedernberg II) liegt Wersau mit Fahrenbach II gleichauf am Tabellenende und beide haben 4:16 Punkte.

Um Punkte im Abstiegskampf zu verbuchen besteht am kommenden Samstag (03.) die nächste Möglichkeit. Zum Heimkampf in Wersau werden die Gäste aus Wasserlos erwartet. Gegen die bisherige Überraschungsmannschaft der Saison muss sich der Trainer des KSV einiges einfallen lassen, um wieder ein Erfolgserlebnis zu verbuchen. Anpfiff ist um 20.00 Uhr in der Mehrzweckhalle.

Ringkampf :
RSV Elgershausen - KSV Wersau

Ringer ziehen Zwischenbilanz

Die Wersauer Ringer ziehen nach der Vorrunde eine Zwischenbilanz in der Hessischen Landesliga. Dass das Resümee nicht besonders positiv ausfällt, liegt nicht zuletzt an den schwachen Leistungen der vergangen Vorstellungen. Auch im nordhessischen Elgershausen musste am vergangen Wochenende eine 24: 8 Niederlage eingesteckt werden. Hier offenbarte sich wieder das Dilemma der ganzen Hinrunde, es konnte nie die optimale Mannschaftaufstellung auf die Matte gestellt werden. Musste manchmal durch beruf- und urlaubsbedingtes Fehlen einiger Akteure die Mannschaft öfters neu geordnet werden, wiegt der verletzungsbedingt Ausfall von Felix Hillerich im Mittelgewicht doch schwerer wie zuerst angenommen. Dass für die leichteste Gewichtsklasse ein Ringer mit dem Mindestgewicht Probleme hat, ist auch nicht alltäglich. Öfters fehlten die Punkte von Chris Reimund im Fliegengewicht. Aber auch in den mittleren Gewichtsklassen ist die Leistungsdichte zu dünn. Nie hatte der Trainer Ahmet Görgü die Option, mit der Aufstellung zu variieren, sondern muss die Akteure so aufbieten, damit eine wettkampffähige Mannschaft aufläuft und nicht schon eine vorzeitige Waagenniederlage dem KSV Wersau blühte. All diese kleinen Bausteine führten zu einem bisher nicht zufrieden stellenden Saisonverlauf, was nach Ende der Vorrunde mit 4:14 Punkten in der Tabelle auf dem letzten Platz sich widerspiegelt.

Beim Kampf in Elgershausen war für die Mannschaft nicht viel zu holen. Das Fliegengewicht wurde kampflos abgegeben und im Schwergewicht musste Routinier Stefan Eller einspringen, jedoch ohne Chance auf einen Erfolg. Samuel Spurk (55kg) verlor und im Federgewicht hatten beide Vertreter Übergewicht, so dass diese Klasse nicht gewertet wurde. Einzige Lichtblicke waren die Kämpfe von Christian Schimmelschmidt (96kg) und Sascha Reimund (66kg). Beide beherrschten ihre Gegner souveräne und holten jeweils vier Mannschaftspunkte. In den folgenden Paarungen waren die Wersauer nicht immer mit den Entscheidungen des Schiedsrichters einverstanden. Zwar verloren Sebastian Schimmelschmidt (84kg) und Fabio Beer (74kg) ihre Kämpfe, aber die Unzufriedenheit gipfelte im Kampf von Marco Eller. Im unbedeuteten letzten Kampf führte Eller schon deutlich, war aber sichtlich über die Punktevergabe bei eigener Griffausführung verärgert und gab frustriert seine Kampf auf.

Gilt es nun, in der beginnenden Rückrunde, die erforderlichen Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Wenn die Vielzahl der kleinen Baustellen aus der Vorrunde abgestellt werden können, vermag es dem KSV Wersau gelingen, in den Kämpfen gegen die direkten Mitabstiegskonkurrenten zu punkten und so den Abstieg zu vermeiden. Gleich die erste Vorentscheidung fällt im Kampf am Samstag (27.) bei der Reservemannschaft in Niederberg.

Ringkampf:
KSV Wersau - KSV Neu-Isenburg

Jetzt sind wir im Abstiegskampf

Eine enttäuschende Niederlage mussten die Wersauer Ringer am vergangen Wochenende hinnehmen, mit 16: 20 Punkten unterlag man den Gästen aus Neu-Isenburg. „Diese Niederlage war völlig unnötig und wäre vermeidbar gewesen“, so der erste Vorsitzende Heinrich Körs, „Neu-Isenburg war heute Abend nicht stark, nur wir es nicht verstanden, dies auszunutzen“. Er deutete hiermit die eigenen personellen Probleme an, denn zum wiederholten Male konnte der KSV Wersau nicht in Bestbesetzung auflaufen. Wieder fehlten zwei Ringer, welche nicht adäquat ersetzte werden konnten. Aber auch die zuletzt gezeigte Kampfmoral einiger Ringer wurde vermisst. „Jetzt befinden wir uns da, womit wir nicht gerechnet haben, im Abstiegskampf. Und wenn sich an der Einstellung nichts ändert, wird es verdammt schwer, die Landesliga zu halten“, so der sichtlich angefressene Körs nach der bisher schwächsten Vorstellung seiner Mannschaft. Nur wenig Ringkampfsport bekamen die Zuschauer zu sehen. Marco Eller (74kg) siegte kampflos, der Gegner von Sascha Reimund (66kg) gab seine Kampf auf und im Mittelgewicht wurde nicht gekämpft, da Ahmet Görgü zwar einsprang, aber mit Übergewicht nicht gegen eine Jugendlichen ringen darf. Das bei Samuel Spurk (55kg) und Yannick Seipp (60kg) die Mattenerfahrung fehlt, mussten beide bereits nach wenigen Sekunden erkennen. Die Gegner waren mit ihrer Aktion schneller und verbuchten so die Punkte für die Gäste. Chris Reimund im Fliegengewicht konnte die Niederlage gegen den körperlich stärkern Kontrahenten nicht abwenden und umso ärgerlicher war der Ausgang im Schwergewichtskampf. Lorenz Hillerich steigerte sich von Minute zu Minute, lag bereits in Front, verpasste sich allerdings und fand sich auf den eigene Schultern wieder. Besser machten es Christian Schimmelschmidt und Fabio Beer, die beide nach Punkteführung noch eine Schultersieg erkämpften. Jedoch in der Endabrechnung ein Einzelsieg für Wersau zu wenig, um zwei Mannschaftspunkte im Abstiegsrennen zu verbuchen. Zum letzten Kampf der Hinrunde müssen die Gesprenztäler in Elgershausen antreten. Zuhause bieten die Nordessen immer eine starke Mannschaft auf, denn Sie müssen ebenfalls um jeden Punkt für den Klassenerhalt kämpfen. Jedoch für Wersau eine Chance, gegen eine direkten Konkurrenten etwas Boden gut zu machen.

Die Kämpfe im Einzelnen:

Gew. KSV Wersau KSV Neu-Isenburg Pkt. Zeit Ergebnisse

50F

Chris Reimund

-

Anouar Chaoui

0-4

04:48

TÜ 5:19

55G

Samuel Spurk

-

Bahir Jamalzai

0-4

00:35

SS 0:3

60F

Yannick Seipp

-

Athanasios Arountidis

0-4

00:47

ÜG Heim

66G

Sascha Reimund

-

Benjamin Genic

4-0

00:03

AS 0:0

74A

Marco Eller

-

 

4-0

 

OG 0:0

74B

Fabio Beer

-

Karsten Würz

4-0

03:37

SS 11:6

84F

Ahmet Görgü

-

Aladin Ben Lamkadem

0-4

 

ÜG Heim

96G

Christian Schimmelschmidt

-

Majid Bahrami Nazari

4-0

05:26

SS 9:1

130F

Lorenz Hillerich

-

Gjergji Berisha

0-4

04:59

SS 6:10


Ringkampf:
Schaafheim II - KSV Wersau
KSV Wersau - SRV Dettingen

Ringer haben schweren Stand in der Landesliga Ringen

Keine gute Woche für die Wersauer Ringer. Schnell sollten Sie die beiden vergangen Kämpfe vom Wochenkampftag (Feiertag 3.) gegen Schaafheim II und vom vergangenen Samstag gegen Dettingen abhaken. Beide Kämpfe gingen verloren und in der Tabelle der Hessischen Landesliga ist man wieder ins hinter Drittel abgerutscht. Bei der Reservemannschaft in Schafheim wurde die Mannschaftsaufstellung stark durcheinander gewürfelt. Durch die berufsbedingte Absage der Gebrüder Schimmelschmidt, den Ausfall von Florian Teutscher und das zudem noch Chris Reimund sein Mindestgewicht für das Fliegengewicht nicht auf die Waage bringen konnte, waren keine guten Voraussetzungen für den Mannschaftsvergleich. Schaafheim II nutzte diese Schwachstellen Optimal aus und konnte fünf der acht Einzelbegegnungen für sich entscheiden und behielt mit 18:12 die Oberhand. Für Wersau holten die Punkte Lorenz Hillerich (96KG) und Marco Eller (84KG) jeweils durch Aufgabe ihres Gegners, sowie durch einen Schultersieg von Peter Born (74KG). Jeweils knappe Punktniederlagen mussten Sascha Reimund (66KG) und Benedikt Bärens im Schwergewicht hinnehmen. Ohne Chancen waren Samuel Spurk (55KG), Yannick Seipp (60KG) und Fabio Beer (74KG).

Das es beim Heimkampf gegen den Tabellenführer und Meisterschaftsanwärter aus Dettingen nur wenig zu holen geben sollte, war nach dem Abwiegen schon abzuschätzen. Wiederum war Chris Reimund zu leicht, so dass die Punkte im Fliegengewicht an die Gäste gingen. Das aber die Niederlage insgesamt für den KSV Wersau mit 5:31 Punkten so deutlich ausfiel, war schon überraschend. „Das Ergebnis spiegelt nicht den wahren Kampfverlauf, meine Jungs haben gute Leistungen gezeigt, jedoch waren die Gästeringer im entscheidenden Moment cleverer“, so das Resümee des Trainers Ahmet Görgü. In sieben der acht Einzelkämpfe wurden mindestens drei Kampfrunden gerungen, was nicht nur eineinhalb Stunden Gesamtkampfzeit bedeutet, sondern auch belegt, dass gut Paroli geboten wurde.

Samuel Spurk hatte im Bantamgewicht keine Chance und gab die Punkte ab. Gleicher Kampfverlauf bei Lorenz Hillerich im Schwergewicht und Florian Teutscher im Federgewicht. Beide lagen nach den ersten beiden Kampfrunden noch in front, ließen kräftemäßig nach und verloren jeweils noch entscheidend. Einen sehr guten Greco-Kampf sahen die Zuschauer im Federgewicht. Technisch auf hohem Niveau siegte Sascha Reimund noch die erste Runde, musste aber dann die drei weiteren Runden äußert knapp und hart umkämpft abgeben. Christian (96KG) und Sebastian (84KG) Schimmelschmidt, sowie Fabio Beer (74KG) hielten in ihrem Kämpfen immer wieder dagegen, konnten aber die Niederlagen nach jeweils drei Runden nicht verhindern. Dass es nicht vollkommen zum Debakel wurde, verdankte der KSV Marco Eller. In der vierten Kampfrunde nutzte er in eine Unachtsamkeit seines Gegners konsequent aus und feierte einen Schultersieg. Eine weiter schwere Aufgabe erwarte der KSV gleich am nächsten Wochenende. Am Samstag 13. um 20.00 Uhr ist die Mannschaft aus Neu-Isenburg zu Gast in Wersau. In der letzten Saison noch knapp den Aufstieg verpasst, möchten die Isenburger in diesem Jahr ganz vorne stehen.

Kampf zum Schluss gedreht

Äußerst knapp setzten sich die Ringer des KSV Wersau im Kampf gegen den SV Fahrenbach II durch. Mit 19:18 Punkten behielten sie in einem spannenden Derby die Oberhand. Das die Entscheidung erst in den letzten Einzelkämpfen fiel und den Zuschauern die Spannung nicht erspart blieb, lag daran, dass Fahrenbachs Reserve eine geschlossene Mannschaftsleistung zeigt und auch ein Oberligaringer aufgeboten hat. Trotzdem haben die Ringer des heimischen KSV wieder guten Ringkampfsport geboten und die Punkte zum Schluss verdient erkämpft.

Chris Reimund (50kg) musste sich in der zweiten Runde gegen, den sonst in der Oberliga eingesetzten Fahrenbacher, geschlagen geben. Dafür konnte Samuel Spurk (55kg) schon an der Waage vier Mannschaftspunkte verbuchen, da sein Gegner Übergewicht hatte. Dazwischen musste Benedikt Bärens im Schwergewicht hart für seinen 3:1 Punktsieg kämpfen. Deutlicher fiel der Sieg für Christian Schimmelschmidt im Halbschwergewicht aus, er konnte einen technisch überlegenen Punkteerfolg erkämpfen. Nach den beiden Niederlagen von Florian Teutscher (60kg) und Sebastian Schimmelschmidt (84kg) und das zudem Wersau das erste Weltergewicht nicht besetzten konnte, lagen die Gäste vor den beiden abschließenden Einzelpaarungen mit 18:11 Punkten vorne. Sowohl Sascha Reimund im Federgewicht, als auch Marco Eller (74kg) hielten dem Druck stand und konnte beide mit einem Schultersieg noch die nötigen Punkte für Wersau sammeln.

Bereits am kommenden Samstag, 06. Okt. um 20.00 Uhr ist für den KSV Wersau der nächste Heimkampf. Erwartet wird der Meisterschaftsfavorit SRV Dettingen. Zeigen die Ringern wieder eine gute Kampfmoral, könnte eine Überraschung durchaus im Rahmen des Möglichen liegen. Beim anschließenden gemütlichen Oktoberfest kann mit den Ringern nochmals ein Resümee über den Kampfverlauf gezogen werden.

Ringer-Jugendliga: Derby geht an Fahrenbacher

Erneut gut besucht war der zweite Heimkampf der WKG Wersau/ Groß-Zimmern, die dieses Mal die Jugendringer des SV Fahrenbach zu Gast hatten. Wieder wurden einige Umstellungen in den Gewichtsklassen vorgenommen, um eine optimale Ausbeute zu erreichen. Aber die Gäste erwiesen sich als insgesamt zu stark für die Gersprenztäler, so dass das Gesamtergebnis deutlicher als der Kampfverlauf es vermuten ließ, mit 7:1 verloren ging.

Im 23 kg-Limit konnte Luka Niemczyk (Wersau) einen technisch überlegenen Punktsieg für sich verbuchen, musste aber die Punkte wegen Übergewichts an den Gegner abgeben. Ole Nimmerfroh (Groß-Zimmern/ 26 kg) wurde eine kleine Unachtsamkeit zum Verhängnis und verlor seine Begegnung entscheidend. Marc Jung (Wersau/ 29 kg) zeigte sich dieses Mal konzentriert und gelangte nach Punkteführung zu einem Schultersieg. Pascal Schlemper (Groß-Zimmern/ 34 kg) zeigte eine gute kämpferische Einstellung, musste aber in der von ihm ungeliebten klassischen Stilart eine Niederlage einstecken. Paul Nimmerfroh (Groß-Zimmern/ 39 kg) führte in der Auseinandersetzung mit dem wohl besten Gästeringer Peter Schütz bis kurz vor Schluss mit 1:0 Punkten, ehe dieser seine Cleverness ausspielte und die Begegnung mit 2:1 Punkten noch zu seinen Gunsten drehte. Mit Felix Sattler sah sich Torben Storch (Wersau/ 44 kg) einem weiteren Punktegaranten der Fahrenbacher gegenüber. Dieser spielte seine ganze Routine aus, um zu einem ungefährdeten Sieg zu gelangen. Niklas Salemons (Wersau/ 60 kg), hatte dieses Mal einen Gegner der seinen 9 kg Gewichtsvorteil entscheidend einzusetzen wusste.

Marc Jung holt Bronze in Karlsruhe

Am vergangenen Sonntag fuhr der Bezirk Darmstadt-Odenwald traditionell wieder mit einer Auswahl unter der Leitung von Ahmet Görgü nach Karlsruhe-Daxlanden, wo der Preis der Stadt Karlsruhe ausgetragen wurde. Einziger Teilnehmer des KSV Wersau war hier Marc Jung, der in der 28 kg Klasse durchaus zu Gefallen wusste. Bei sieben Teilnehmern bezwang er im ersten Kampf in einer harten Auseinandersetzung Angelo Baumgärtner (Kirrlach) mit 2:0 und 3:2 Punkten. Einen Augenblick nicht aufgepasst und er verlor seine zweite Begegnung entscheidend gegen Mike Sell (Schaafheim).Im kleinen Finale besann er sich aber auf seine Qualitäten und ließ sich die Bronze-Medaille mit einem Schultersieg bei 5:0 Punkteführung gegen Marvin Schwarz (Bensheim) nicht mehr nehmen.

Ringer Könnens doch

Am vierten Kampftag in der Hessischen Landesliga ist es den Ringern des KSV Wersau gelungen, den ersten Mannschaftssieg zu verbuchen. Bei der StVR Kahl setzte sich die Mannschaft aus dem Gersprenztal mit 21:14 Punkten durch. Zwar liegt Wersau in der Tabelle mit 2:6 Punkten im hintern Tabellendrittel, jedoch ist durch die gute Kampfmoral der Akteur eine positive Tendenz zu verzeichnen.

Nach drei Niederlagen zum Saisonstart forderte der der Trainer Ahmet Görgü eine Reaktion von den Ringern und änderte auch gleich die Mannschaftsaufstellung. Diese Maßnahme erwies sich als genau Richtig, denn auch die Aufstellung von Kahl kam den Wersauern entgegen. Bis zur Pause nach fünf Einzelkämpfen war die Vorentscheidung zugunsten Wersaus gefallen, zu deutlich mit 16:3 Punkten war der Vorsprung, so dass der Gastgeber im zweiten Abschnitt nicht mehr groß aufkommen konnte. Chris Reimund im Fliegengewicht siegte in der zweiten Runde auf Schulter und Samuel Spurk verbuchte vier Punkte kampflos (55kg). Im Schwergewicht wurde wieder Benedikt Bärens aufgeboten, der nach einer tadellosen Leistung in der dritten Kampfrunde seien Gegner schulterte. Christian Schimmelschmidt war zwar im Halbschwergewicht ständig bemüht, konnte aber keine entscheidende Aktionen setzen und gab drei Runden ab. Ins Federgewicht war Florian Teutscher aufgerückt. Mit einer taktischen und ringerischen guten Leistung besiegte er seinen Kontrahenten in der vierten Kampfrunde. Nach der Pause gab zwar Sebastian Schimmelschmidt im Mittelgewicht vier Punkte ab, aber die letzten Hoffnungen für Kahl waren beim Kampf von Sascha Reimund verflogen. Reimund erstmals ins Leichtgewicht (66kg) aufgerückt, überlies seinem Gegner in einem knappen Duell nur einen 3:1 Punktsiegt und festigte somit die Führung für Wersau. Zwar verlor Peter Born (74kg) seinen Kampf, aber Marco Eller konnte im letzten Kampf des Abends mit einem Schultersieg alles unter Dach und Fach bringen.

Volles Haus bei Heimpremiere in der Jugendliga

Bereits über 80 Zuschauer hatten sich am Kerbsonntag um 10 Uhr in der Wersauer Sporthalle eingefunden, um sich die Jugend-Kämpfe der WKG Wersau/ Groß-Zimmern im Vergleich mit dem favorisierten KSV Rimbach anzuschauen. Um dem Favoriten aus dem Weschnitztal ein Bein stellen zu können, nahm das Trainer-Duo Bernd Fröhlich und Stefan Eller einige Änderungen vor. Dennoch erwiesen sich die Rimbach insgesamt als zu kompakt und abgeklärt. Die 23 kg-Klasse musste kampflos abgegeben werden. Ole Nimmerfroh (Groß-Zimmern/ 26 kg) hielt seine Begegnung lange offen, musste aber doch, in Führung liegend, eine Schulterniederlage quittieren. Gegen den routinierten Nico Schmitt stand Luka Niemczyk (Wersau/ 29 kg) auf verlorenem Posten. Nicht viel besser erging es Marc Jung (Wersau/ 34 kg), der eine Klasse aufrückte und die körperliche Überlegenheit seines Gegners anerkennen musste. Pascal Schlemper (Groß-Zimmern/ 39 kg) konnte nur zu Beginn mithalten, ehe er auch entscheidend zu Boden ging. Paul Nimmerfroh (Groß-Zimmern/ 44 kg) hatte eine nervenaufreibende Begegnung, die er knapp, aber dennoch verdient, bei 3:3 Punktgleichstand mit einem Schultersieg für sich entscheiden konnte. Torben Storch (Wersau/ 50 kg) hingegen rang zu hektisch, was sein abgeklärter Kontrahent für sich zu nutzen wusste. Dominant rang Niklas Salemons (Wersau/ 60 kg), der seinen Gegenüber bei 12:2 Punktestand auf die Schultern drückte.

Gold für Sascha Reimund bei Spessartpokalturnier

Beim traditionellen Spessartpokalturnier der A-, B-, C-, D- und E-Jugend, das vom KSC Hösbach routiniert ausgetragen wurde, und mit 190 Teilnehmern sehr gut besucht war, errang Sascha Reimund den ersten Platz. In der 63 kg-Klasse (A-Jugend) hatte er drei Begegnungen zu absolvieren, die er mit zwei Schultersiegen und einem technisch überlegenen Punktsieg (12:0) bravourös meisterte. Sein Bruder Chris Reimund hatte in der 46-kg Kategorie der B-Jugend unter neun Teilnehmern am Ende zwei Siege und zwei Niederlagen zu Buche stehen und kam auf Platz fünf. Das gleiche Resultat verzeichnete Marc Jung (29 kg/ D-Jugend), dem ebenfalls eine gute kämpferische Einstellung in dem starken Teilnehmerfeld bescheinigt werden konnte.

Kampf: SCJ Wasserlos - KSV Wersau am Sa. 08.09.2012
Rundenstart misslingt

Nach der Heimniederlage zum Saisonauftakt mit 15:19 Punkten gegen die Reservemannschaft aus Niedernberg, mussten der KSV Wersau auch am zweiten Kampftag in der Hessischen Landesliga eine Niederlage einstecken. Beim SCJ Wasserlos gingen die KSV-Ringer um Trainer Ahmet Görgü mit 7:28 Punkten deutlich unter. „Wenn es nicht läuft, dann geht aber alles schief“ war das Resümee des Trainers.

Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Felix Hillerich (84kg) konnte in dieser Klasse nur ein Ringer mit Übergewicht aufgeboten werden und auch die 55kg-Klasse wurde schon im Vorfeld abgegeben. Wenn dann noch die Leistungsträger wie Benedikt Bärens im Schwergewicht oder Routinier Marco Eller (74kg) nicht punkten, ist die Niederlage, auch in dieser Deutlichkeit, nicht abzuwenden.

Lediglich Sascha Reimund im Federgewicht überzeugte in einem Kampf und konnte drei Kampfrunden gewinnen (3:0 Punktsieg). Vier Punkte verbuchte Christian Schimmelschmidt im Halbschwergewicht, da Wasserlos keine Gegner aufgestellt. Ohne Chancen waren Samuel Spurk (50kg), Michael Wörner (66kg) und Peter Born (74b). Florian Teutscher und Sebastian Schimmelschmidt ergänzten die Mannschaft, waren jedoch für ihre Gewichtsklassen zu schwer.

Für die nächsten Kämpfe gilt es nun, die alte Stärke aus der letzten Saison wieder zu finden und in die Erfolgsspur zurück zu kehren. Die erste Möglichkeit hierzu besteht am kommenden Sonntag (16.) um 10.45 Uhr beim Heimkampf in der Mehrzweckhalle in Wersau gegen Hanau/Erlensee. Zuvor um 10.00Uhr findet der Jugendkampf zwischen Wersau / Groß-Zimmern gegen die Jugend aus Rimbach statt.

Jugendringen: Hessische Jugendliga – Gruppe Odenwald
Souveräner Auftaktsieg der WKG Wersau/ Groß-Zimmern in Bensheim

Der Start in der Hessischen Jugendliga der Gruppe E (Odenwald) ist der Wettkampfgemeinschaft Wersau/Groß-Zimmern in Bensheim mit 6:1 Punkten souverän gelungen.

Gegen Luka Niemczyk (Wersau/23 kg) stellten die Gastgeber keinen Ringer. Niklas Salemons (W/ 60 kg) besiegte seinen Gegner deutlich musste diesem aber aus formellen Gründen den Sieg überlassen. Ole Nimmerfroh (Groß-Zimmern/ 26 kg) ließ seinem Kontrahenten ebenso wenig eine Siegchance wie der in die 50-kg Klasse aufgerückte Chris Reimund (W). Von seiner Trainingspause gut erholt zeigte sich Marc Jung (W/ 29 kg), der ungefährdet seine Begegnung gewann. Nachdem die 44 kg Kategorie beiderseits unbesetzt blieb, zeigte Pascal Schlemper (G/ 34 kg) kämpferischen Einsatz und siegte entscheidend. Den krönenden Schlusspunkt setzte der diesjährige 4. Deutsche B-Jugendmeister Paul Nimmerfroh (G/ 39 kg) in abgeklärter Manier gegen seinen überforderten Gegner.

Am Kerbsonntag, 16.09.2012, ist für die Jugendlichen Heimpremiere gegen die ambitionierte Jugend-Staffel des KSV Rimbach. Die Begegnung findet als Vorkampf der Aktiven-Mannschaft statt, die gegen die RWG Hanau/Erlensee antritt. Beginn ist um 10.00 Uhr. Der Vorstand hofft hierbei auf zahlreiche Fan-Unterstützung.

Jung und Reimund bestehen Schiedsrichter-Prüfung

Was sich in den letzten Einsätzen bereits angedeutet hat, ist nun Gewissheit. Anfang September haben Alexandra Jung und Chris Reimund bei einem Schüler-Turnier in Rimbach ihre Schiedsrichter-Prüfung erfolgreich abgeschlossen. Beide Prüflinge haben dabei als Lehrgangsjüngste (Jung 12 Jahre/ Reimund 13 Jahre) die anspruchsvollen Anforderungen für die Schiedsrichter-Lizenz in bemerkenswerter Art gemeistert und sind nun berechtigt, Kämpfe auf der Bezirksebene Darmstadt/ Odenwald zu leiten. An dieser Stelle wünscht der KSV den beiden viel Glück und ein gutes Händchen bei den zukünftigen Kampfentscheidungen.

Verbandsrunde der Ringer startet
Erstmals gehen auch die Jugendlichen auf die Matten

Das lange Warten der Ringer-Fans hat ein Ende. Am 01.09.2012 startet die Saison 2012 für die KSV-Athleten mit dem Heimkampf gegen die Zweitliga-Reserve vom KSC Niedernberg. Auch in dieser Runde trifft der KSV sowohl auf alte Bekannte als auch auf neue Gesichter. Als Absteiger aus der Hessenliga trifft man in diesem Jahr auf den Traditionsverein StRV Kahl mit dem man sich vor einigen Jahren bereits heiße Duelle geliefert hat. Aufgrund des als Tabellen-Neunten des Vorjahres freiwillig abgestiegenen KSV Pfungstadt fällt zwar ein Derby weg, gleichwohl kommen aber mit den beiden aus der Gruppenliga aufgestiegenen Reservemannschaften der Oberligisten vom ASV Schaafheim und SV Fahrenbach zwei neue Derbys hinzu. Komplettiert wird das Teilnehmerfeld in der Landesliga von SRV Dettingen, RWG Hanau/Erlensee, RSV Elgershausen, SRV Wasserlos und KSV Neu-Isenburg. Man darf gespannt sein wie sich die Ringer ihrem treuen Publikum präsentieren werden, zumal ab dem dritten Kampftag Chris Reimund gemeinsam mit seinem, im letzten Jahr ungeschlagenen, Bruder Sascha das „Asbacher-Tandem“ in den Wersauer Reihen bildet. Saisonziel ist die erste Tabellenhälfte.

Erstmals findet in diesem Jahr eine landesweite Jugendliga statt. Diese ist in fünf Gruppen eingeteilt und soll den Sechs- bis Dreizehnjährigen erste Wettkampferfahrung als Mannschaft vor großem Publikum ermöglichen. Der KSV Wersau tritt dabei als Wettkampfgemeinschaft mit dem AV Groß-Zimmern in der Gruppe E (Odenwald) an. Die Gegner heißen dort SV Fahrenbach, KSV Rimbach und KSV Bensheim. Die erste Auseinandersetzung steht am 07.09.2012 in Bensheim an. Der erste Heimkampf folgt die Woche darauf am 16.09.2012 gegen Rimbach. Die Kämpfe finden eine halbe Stunde vor den Heimkämpfen statt. Wir hoffen erneut auf zahlreiche Unterstützung unserer Fans, denen wir wieder attraktiven Ringkampf präsentieren wollen. DerVorstand

04.05.2012:
Starke Besetzung beim 12. Bärencup in Bindlach

Zum mittlerweile festen Bestandteil im Sport-Programm hat sich der Besuch des 12. Bärencups des oberfränkischen ASC Bindlach entwickelt. An dieser Veranstaltung der A bis E Jugend, deren Teilnahme vom Ringerbezirk Darmstadt-Odenwald organisiert wurde, nahmen neben dem KSV Seeheim, SG Arheilgen und Schaafheim auch der KSV Wersau teil.

Bei diesem renommierten Turnier, an welchem 260 Jugendliche von Leipzig bis Götzis (Österreich) teilnahmen, konnte Marc Jung (29 kg/D –Jugend) erneut sein Können zeigen. Zwei Schultersiegen stand nur eine Punktniederlage gegen den bärenstarken Adrian Barnowski (SC Nürnberg) im Poolfinale gegenüber. Dies bedeutete in der Endabrechnung Platz drei. Ähnlich erging es Sascha Reimund (63 kg/A-Jugend). Verlor er seine erste Begegnung gegen den jahrgangsälteren Lokalmatadoren Christoph Ramming, so kämpfte er in den beiden weiteren Auseinandersetzungen schöne Punktsiege heraus und holte sich somit ebenfalls die Bronzemedaille.

Insgesamt war dies eine ordentliche Standortbestimmung für unsere Ringer, wobei gemäß Delegationsleiter Bernd Fröhlich die letzte Konsequenz in einzelnen Situationen fehlte, mit der durchaus bessere Platzierungen möglich gewesen wären.

15.04.2012:
Jung erkämpft Medaillen in Langenlonsheim und Fürth Reimund bleibt in Fürth unbesiegt

Der erstmalige Besuch von Marc Jung beim klassischen Alois-Mayer-Gedächtnisturnier im rheinländischen Langenlonsheim war eine gute Standortbestimmung für ihn. Mit schönen Techniken kämpfte er sich mit drei Schultersiegen bis ins Finale (31 kg/ D-Jugend) vor. Dort hatte er seinem starken Gegner die erste Runde abgeknöpft, ehe ihm eine Unachtsamkeit entscheidend zum Verhängnis wurde und er sich somit „nur“ Silber errang.

In der darauf folgenden Woche trat der KSV mit sechs Teilnehmern beim traditionellen Johann-Gölz-Gedächtnisturnier des SV Fahrenbach in Fürth an. Hier konnte Marc den Schwung der Vorwoche mitnehmen, musste aber erneut die Stärke seiner nordbadischen Kontrahenten Tim Scheid (Sulzbach) und Sergen Karakaya (Hemsbach) anerkennen und wurde letztlich mit Bronze belohnt. Nicht zu bezwingen war hier Sascha Reimund (63 kg/B-Jugend). Mit vier Schultersiegen war dominierend und besiegte sogar den amtierenden Deutschen Vize-Meister Christopher Mühlbach (Schaafheim). Knapp am Podest vorbei schrammte sein Bruder Chris Reimund (42 kg/B-Jugend) als Vierter, dessen zwei Siegen drei Niederlagen gegenüber standen. Die gleiche Kampf-Bilanz brachte Mirko Hanke (34 kg/B-Jugend) einen guten sechsten Platz ein. Ebenfalls Sechster wurde Niklas Salemons (63 kg/B-Jugend) nach gutem Einsatz, während sich Newcomer Torben Storch (42 kg/C-Jugend) sich mit dem neunten Rang zufrieden geben musste.

25.03.2012:
Florian Teutscher gewinnt erstmals Gold

Das erste Bezirksturnier 2012, welches als Standortbestimmung für die Anfänger gilt, war mit 94 Teilnehmern in Arheilgen qualitativ und quantitativ stark besetzt. Der KSV Wersau entsandt zu dieser Veranstaltung sieben Jugendliche, die allesamt einen guten Eindruck hinterließen. Allen voran ist Florian Teutscher zu erwähnen. Im 60-kg Limit ließ er seinen vier Gegnern nicht den Hauch einer Chance und gewann drei Kämpfe vorzeitig, sowie das Finale gegen Tim Spilger (Rimbach) mit 8:1 Punkten und errang mit 27:1 technischen Wertungen ungefährdet Gold.

Gleich dreimal Silber gab es für Marc Jung (30 kg), Torben Storch (43 kg) und Niklas Salemons (46 kg). Besonders der zweite Platz von Torben ist hervorzuheben, der bei seinem Debüt bereits zwei Schultersiege erzielte und dem Turniersieger Marcel Imsirovic (Bensheim) lange Paroli bot. Bei Jungs Auftritten ging es turbulent zu. In dem leistungsdichten Klassement besiegte hinter Nico Schmitt (Rimbach) jeder jeden. Aufgrund der höheren Wertung im Direktvergleich wurde Jung mit Silber dekoriert. Mit schönen Techniken wartete Niklas auf. Im Finale konnte er gegen Noah Engelhardt (Fahrenbach) kräftemäßig nicht mehr zulegen, daher musste er sich mit Silber zufrieden geben. Seine erste Bronze-Medaille errang Luka Niemczyk (24 kg), die er in Abschluss-Begegnung um ein Haar versilbert hätte.

Ebenfalls den ersten Sieg beim ersten Turnier konnte der zweite Debütant, Simon Uhrmacher (55 kg), für sich verbuchen. In dem Fünfer-Klassement bedeutete dies für ihn Rang vier. Die gleiche Platzierung erreichte Tom Niemczyk. In der Vereinswertung belegte der KSV mit 31 Punkten den siebten Rang.

07.01.2012:
Zweimal Bronze bei den Aktiven am Samstag, Medaillenregen in der Jugend am Sonntag


KSV Wersau - Jugend

Die erfolgreichen Ringer vom Sonntag: v.l.n.r. Niklas Salemons, Trainer Ahmet Görgü, Marc Jung, Daniel Seibold, Florian Teutscher, Chris Reimund, Sascha Reimund, Tom Niemczyk, Betreuer Peter Born, Luka Niemczyk. Auf dem Foto fehlt Jugendtrainer Stefan Eller.

Die ersten Meisterschaften des Jahres im Bezirk Darmstadt/Odenwald fanden am 07./08. Januar in Dieburg die im griechisch-römischen Stil statt. Am Samstag waren zunächst die Aktiven (45 Teilnehmer) und die E-Jugend (20 Teilnehmer) am Start. Die Bronze-Medaille erreichte dabei Christian Schimmelschmidt im Halbschwergewicht (96 kg), der sich einem starken Teilnehmerfeld, u.a. Rene Jünger vom Zweitligisten KSV Seeheim, zu stellen hatte. Stark war auch der Auftritt von Fliegengewichtler Florian Teutscher (55 kg). Mit einem deutlichen Sieg und einer knappen Niederlage erreichte er das Halbfinale. Dort unterlag er zwar entscheidend, konnte aber wiederum den Kampf um Platz drei deutlich für sich entscheiden. Yannick Seipp belegte im gleichen Limit den fünften Rang. Im Leichtgewicht (66 kg) trat Peter Born positiv in Erscheinung. Gleich im ersten Kampf bot er dem Oberliga-erfahrenen Bernd Plößer (Seeheim) Paroli und kam zu einem Aufgabesieg. In der darauf folgenden Runde musste er der offensiven Kampfweise seines Gegners sowie einer Rippenverletzung Tribut zollen und kam letztlich auf den vierten Platz.

Am Sonntag maßen sich 105 A- bis D- Jugendliche in den Wettkämpfen. Das Limit bis 56 kg der A/B-Jugend war fest in Wersauer Hand. Daniel Seibold gewann das hochklassische Finale in drei hart umkämpften Runden gegen Sascha Reimund. Einen guten vierten Platz erreichte hier Florian Teutscher. In der Pool-Begegnung gegen ihn noch erfolgreich unterlag Marc Jung (D/29 kg) seinem Dauerrivalen Jannik Buchheimer (ASV Schaafheim) und musste mit Platz 2 Vorlieb nehmen. Zwei Bronze-Medaillen steuerten Chris Reimund (C/42 kg) nach langer Verletzungspause sowie Niklas Salemons (C/46 kg) bei. Für Tom Niemczyk (D/36 kg) reichte es immerhin für Platz 5, während sein Bruder Luka Platz 6 erreichte.

11.12.2012:
KSV Wersau Ausrichter des Jahresabschluss-Turnieres

Zum letzten Wettkampf 2011 der Ringer-Jugend lud der KSV Wersau am 11.12.2011 die Vereine des Bezirks Darmstadt-Odenwald ein. 73 Jugendliche folgten diesem Aufruf, was einen durchschnittlichen Besuch bedeutete. Der Jüngste im Team Luka Niemczyk (21 kg) kam abermals zu einem Sieg und stand in Führung liegend vor seinem zweiten Gewinn, ehe er unglücklich auf den Schultern landete. Keinen optimalen Tag erwischte Marc Jung (28 kg). Trotz zweier Niederlagen konnte er sich dennoch aufgrund des direkten Vergleiches Platz zwei hinter seinem Dauerrivalen Finn Strohmer (Rimbach) sichern. Für Mirko Hanke (31 kg) war ebenfalls Gold möglich, musste aber diesmal Philipp Schaarschmidt (Bensheim) als Sieger anerkennen. Niklas Salemons (46 kg) hatte dieses Mal zwei Niederlagen zu verkraften konnte sich aber mit einem abschließenden Sieg die Bronze-Medaille ergattern. Den guten Einstand von Schaafheim im freien Stil konnte Florian Teutscher (58 kg) auch dieses Mal im klassischen Stil bestätigen. Er musste sich in vier Kämpfen lediglich Dimitri Ivzenko (Rimbach) in der entscheidenden Runde mit 0:1 Punkten beugen. In der Vereinswertung kam der KSV mit 22 Punkten auf den siebten Rang.

30.10.2012:
Bronze, Silber, Doppel-Gold für Werscher Jugend

KSV Wersau Jugend

v.l.n.r.: Bezirks-Jugendwart Ahmet Görgü, Tom Niemczyk, Jugendtrainer Stefan Eller, Marc Jung, Florian Teutscher, Mirko Hanke, Niklas Salemons, Luca Niemczyk, Jugendtrainer Michael Eller

Die ASV Schaafheim war am 30.10.2011 Ausrichter des dritten Bezirksturnieres im freien Stil. Nach bekannten Anlaufschwierigkeiten (0:4 Punkte-Rückstand) konterte Marc Jung (29 kg) seinen ersten Gegner entscheidend und kam zu einem verdienten Schultersieg. Danach ließ er sich nicht mehr aufhalten und kam zum ungefährdeten Turniersieg. Spannend machte es dagegen Mirko Hanke bis 31 kg, der ständig einem Rückstand nachlaufen musste, aber einen tollen Kampfgeist an den Tag legte und letztlich keinem seiner Gegner eine Chance ließ und sich damit verdient Gold sicherte. Einen starken Einstand konnte Florian Teutscher bei seiner Turnier-Premiere bescheinigt werden. Im 58 kg-Limit verlor er den ersten Kampf hauchdünn (3:1, 2:2, 3:3). Danach konnte er seine Nervosität etwas ablegen und sich mit zwei weiteren Siegen über Silber freuen. Diesmal ins 48 kg-Limit aufgerückt, musste Niklas Salemons nach einem schönen Auftaktsieg zwei Niederlagen einstecken. Davon gefrust steigerte er sich im letzten Kampf und gewann so mit einem schönen Schultersieg die Bronze-Medaille. Kein Turnier ohne Kampfgewinn so scheint das Minimalziel von Luka Niemczyk (21 kg) zu heißen. Auch diesmal konnte er einen Sieg feiern und schrammte nur knapp an einem zweiten Sieg und der damit verbundenen Bronze-Medaille vorbei. Abermals mit dem fünften Rang musste sich sein Bruder Tom (37 kg) begnügen.

14.08.2011:
KSV Wersau Sechs Teilnehmer, drei Medaillen bei Turnier in Rimbach


Turnier in Rimbach
Die Ringer-Jugend vom KSV Wersau präsentierte sich erstmals nach den Sommerferien am 14.08.2011 beim 2. Bezirksturnier beim KSV Rimbach, welches im klassischen Stil ausgetragen wurde. Bereits ausgefeilte Techniken zeigte dabei Marc Jung (27 kg) bei seinen Auftritten. Er musste sich jedoch abermals dem Lokalmatador Nico Schmitt geschlagen geben und diesem somit die Goldmedaille überlassen. Eine gleichfalls starke Leistung bot nach langer Wettkampfpause Mirko Hanke bis 29 kg und erreichte mit nur einer Niederlage und drei Siegen ebenfalls die Silbermedaille. Dieser Rang war auch bei Niklas Salemons möglich, diesmal reichte es aber bei ihm nur zu Bronze. Zwei Siegen standen drei Niederlagen in der Bilanz von Yannick Seipp gegenüber, so dass er sich diesmal mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben musste. Der gleiche Rang stand bei Luca Niemczyk (21 kg) zu Buche, der allerdings im zweiten Turnier bereits den zweiten Erfolg auf der Matte feiern konnte. Dessen Bruder Tom (33 kg), kam nicht über den fünften Rang hinaus.

Turnier Rimbach